Helsinki – Auch wenn die Auftragslage sich nach wie vor robust präsentiert, bekommt der finnische Kran-Hersteller die angespannte geopolitische Lage zu spüren, vor allem das Zoll-Hund-und-Her der US-Regierung macht dem Konzern weiterhin zu schaffen. Im 1. Halbjahr erzielte Konecranes einen Auftragseingang von 2,31 (2,16) Mrd. €. Die Umsätze blieben allerdings mit 1,93 Mrd. € hinter dem Vorjareswert von 2,04 Mrd. €. Das Ebitda musste ebenfalls einen Rückgang auf 287,8 (311,2) Mio. € verbuchen. Auch nach Steuern musste der Konzern eine Korrektur auf 157,8 (173,9) Mio. € verkraften.
Trotz der eher mauen Zahlen, geht das Management weiter davon aus, dass die Nachfrage der Industriekunden auf einem guten Niveau bleiben wird. Bei den Hafenkunden ist der Containerumschlag weiterhin hoch, und die langfristigen Aussichten für das Containerhandling werden als gut eingeschätzt, auch wenn die geopolitische Unsicherheit und die handelspolitischen Spannungen weiterhin erheblich sind, so der Konzern.
Das Unternehmen bekräftigt zugleich seine Prognose für 2026 und rechnet damit, dass der Nettoumsatz in etwa auf dem Niveau von 2025 in Höhe von 4,19 Mrd. € liegen oder darüber ausfallen wird.
Konecranes bekommt die angespannte geopolitische Lage mit voller Breitseite zu spüren. Wer jedoch Nerven und Geduld mitbringt, bleibt investiert und setzt auf einen baldigen Rebound; (B+).