Stockholm – Eine verhaltene Nachfrage nach Telekommunikationsausrüstung sowie höhere Chipkosten haben dem schwedischen Netzwerkausrüster in den ersten 3 Monaten die Bilanz verhagelt. Bei einem Umsatzrückgang von 10 % auf 49,3 Mrd. SEK brach das Ebit um 76 % auf 1,4 Mrd. SEK ein. „Wir sehen steigende Beschaffungskosten, insbesondere bei Halbleitern, was zum Teil auf die KI-Nachfrage zurückzuführen ist“, sagte Konzernchef Börje Ekholm. Der Nettogewinn gab auf 0,9 (4,2) Mrd. SEK nach.
Ericsson hatte im Januar das erste Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 15 Mrd. SEK angekündigt, das frühestens am 23. April starten soll (nach Redaktionsschluss).
Trotz des schwachen Jahresstarts schlägt sich Ericsson charttechnisch bisher solide – halten; (B+).