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Kurze Verschnaufpause?

Rückenwind von der Wall Street

Nachdem der dt. Leitindex zum Wochenende ein neues Rekordhoch bei 16.085 Punkten erreichte, ließen es die Anleger zu Wochenbeginn zunächst ruhiger angehen. Vor allem von der Wall Street erhielt der DAX zuletzt positie Impulse. Zwar hat die US-Notenbank Fed angekündigt mit dem Tapering zu beginnen – den Leitzins belässen die Notenbanker jedoch vorerst weiterhin auf niedrigem Niveau. Zusätzlich fielen die US-Arbeitsmarktdaten besser aus als erwartet und beruhigten zusätzlich. Die Leitindizes an der Wall Street konnten zum Wochenende ebenfalls neue Höchststände erreichen. Insgesamt schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,6 % und der S&P 500 verbesserte sich um 0,4 % auf 4.698 Punkte. Nachdem die Technologiebörse Nasdaq einen Rekord nach dem nächsten aufstellte, verbuchte der Nasdaq 100 zum Ende der Woche ein leichtes Plus von 0,1 %. 

Einen kräftigen Kursschub konnte der Pharmakonzern Pfizer verbuchen. Im Kampf gegen das Coronavirus könnte der Konzern bald eine Pille auf den Markt bringen. 

Zeitweise unter Druck gerieten dagegen die Titel des Biotechkonzerns BioNTech nachdem sein Partner Pfizer eine wirksame Tablette gegen COVID-19 in Aussicht stellte. Zwischenzeitig gaben die Papiere um 21 % nach.

Probleme in der Lieferkette machen dem Windanlagenbauer Siemens Gamesa zu schaffen. Für das Geschäftsjahr 2021/22 geht das Unternehmen daher von einem Umsatzrückgang von 2 bis 7 % aus. 

Eine Herabstufung von VW setzte zwischenzeitig dem Aktienkurs der Wolfsbuger zu. Auch das Kursziel wurde nach unten korrigiert. 

Wegen höherer Rohstoff- und Transportkosten wird der Vorstand von Henkel für das laufende Jahr pessimistischer. Die bereinigte Ebit-Marge soll sich am unteren Ende der Prognose bei rund 13,5 % einfinden, teilte der Konsumgüterkonzern mit. 

 

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