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DAX mit starken Schwankungen

Wall Street dämmt Verluste ein

Auch heute kann sich der dt. Leitindex für keine klare Richtung entscheiden. Nachdem es zu Handelsbeginn bergauf ging, musste der DAX im Handelsverlauf ernuete Verluste hinnehmen. Erneut rückten höhere Zinsen und die ngst vor einer steigenden Inflation in den Anlegerfokus. doch bisher hält die Marke von 15.000 Punkten. An der Wall Street mussten die Leitindizes den dritten Tag in Folge Kursverluste hinnehmen, konnten das Minus jedoch eindämmen. Der Dow Jones beendete den Handel 0,5 % tiefer und der S&P 500 schloss 0,3 % schwächer. Der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq hingegen beendete den Handel kaum verändert bei 13.299 Punkten.Für Verunsicherung sorgte neben dem Kurssturz der Kryptowährung auch die Fed. Ein Teil der stimmberechtigten Mitglieder denkt darüber nach ab Sommer die lockere Geldpolitik wieder zurückzuführen.

Medienberichten zufolge könnte der Gesundheitskonzern Fresenius zerschlagen werden. Das Management untersuche derzeit, ob der Konzern in Einzelteilen wertvoller sein könnte, als als Ganzes. Für den Kurs ging es zwischenzeitig kräftig nach oben.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Südzucker mit teils deutlichem Wachstum bei Umsatz und Ergebnis. Vor allem das im vergangenen Jahr schwächelnde Zuckergeschäft soll sich verbessern. Für 2021/22 rechnet der Konzern insgesamt mit Erlösen zwischen 7,0 und 7,2 Mrd. €. Das operative Konzernergebnis soll zudem auf 300 bis 400 Mio. € anziehen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen hier 236 Mio. €. 

Die Dt. Telekom will in den kommenden Jahren stärker expandieren und will den Umsatz bis 2024 um 1 bis 2 % steigern. Für das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen nach Leasingkosten wird ein Anstieg von 3–5 % anvisiert. 

Die anhaltende Erholung der Automärkte, besonders bei VW sorgte bei der Beteiligungsgesellschaft Porsche Holding für einen Gewinnanstieg im Q1 auf 995 Mio. €. 

Der weltgrößte Einzelhändler Walmart ist gut ins Geschäftsjahr 2021/22 gestartet und hat seine Prognose angehoben. Zwischen Februar und April profitierte der Konzern von einem durch das billionenschwere Konjunkturpaket ausgelösten Nachfrageanstieg und steigerte seinen flächenbereinigten Absatz um 6 %. Das Betriebsergebnis legte um 32 % auf 6,9 Mrd. $ zu. 

Auch die US-Baumarktkette Home Depot konnte im Q1 2021/22 seinen Umsatz um 31 % steigern. Der anhaltende Heimwerker-Trend schob den Nettogewinn bis auf 4,1 Mrd. $. Damit hat sich dieser beinahe verdoppelt. 

Vorübergehend kräftige Kursgewinne verzeichneten zudem E-Autobauer wie Tesla oder Nikola. Bei einem Besuch einer Ford-Fabrik stellte US-Präsident Joe Biden seine Pläne vor, Kaufprämien von bis zu 100 Mrd. $ bereit zu stellen. Zudem soll der Bau von Batteriewerken gefördert werden, da derzeit rund 80 % der Produktionskapazitäten für E-Akkus in China liegen.

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