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LVMH etwas erholt

Paris – Mit seinen Umsatzzahlen zum 4. Quartal 2025 konnte der Luxusgüterkonzern LVMH den Aktienmarkt überzeugen und hat damit auch die Hoffnungen auf eine Erholung der Branche geschürt. Die Dachgesellschaft von Marken wie Louis Vuitton und Tiffany steigerte ihre Erlöse auf vergleichbarer Basis um 1 % auf 22,7 Mrd. €, nachdem Analysten mit einem Rückgang gerechnet hatten. Allerdings sank der Umsatz im vergangenen Gesamtjahr um 5 % auf 80,8 Mrd. €. Organisch (bereinigt um Wechselkurs- und Portfolioeffekte) kam es zu einem Rückgang um 1 %. Das bereinigte operative Ergebnis setzte um 9 % auf 17,8 Mrd. € zurück. Dabei verzeichnete LVMH sowohl im Spirituosengeschäft als auch im Mode- und Ledergeschäft prozentual zweistellige Ergebnisrückgänge. Die Margen wurden unter anderem durch Währungseffekte, US-Zölle auf Alkoholexporte sowie den rekordhohen Goldpreis belastet. Unter dem Strich ergibt sich ein Gewinnrückgang um 13 % auf 10,9 Mrd. €. Die Anteilseigner sollen eine Dividende von insgesamt 13 € je Aktie erhalten, dabei wurde bereits eine Zwischendividende von 5,50 € je Aktie gezahlt. Gleichzeitig berichtete der französische Konzern von Anzeichen für neues Wachstum in Asien. So hätten die Verkäufe in China im abgelaufenen Quartal zugelegt.

Für Verunsicherung am Markt sorgt nach wie vor, dass die Nachfolge des 76-jährigen CEO Bernard Arnault immer noch nicht geregelt zu sein scheint.