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McCormick profitiert von Übernahme

New York – Trotz eines schwierigen Marktumfeldes konnte der Soßen- und Gewürzhersteller in den ersten 6 Monaten seinen Gewinn deutlich steigern – dies lag auch an der jüngsten Übernahme. CEO Brendan Foley verwies auf das „anhaltend starke und widerstandsfähige Geschäft in einem dynamischen Umfeld“ und hob insbesondere den beschleunigten Schwung im Flavor-Solutions-Bereich hervor. „Wir treiben auch die Integrationsplanung für die geplante Zusammenlegung mit Unilever Foods voran“, so der Manager weiter.

Insgesamt erzielten die US-Amerikaner einen Umsatz von 3,81 (3,27) Mrd. $. Operativ stand ein Ergebnis von 503,9 (471,0) Mio. $ in der Bilanz. Und auch nach Steuern konnte der Konzern den Gewinn auf 1,17 Mrd. $ verbessern, im Vorjahr hatte hier noch ein Ergebnis von 337,3 Mio. € gestanden. 

Mit Blick auf den weiteren Verlauf erwartet McCormick für das am 30. November endende Geschäftsjahr 2025/26 weiterhin einen Anstieg des Nettoumsatzes um 13 bis 17 % (Vorjahr: 6,84 Mrd. $). Das Unternehmen bestätigte zudem seine Gesamtjahresprognose für ein organisches Umsatzwachstum von 1 bis 3 % und einen bereinigten Gewinn zwischen 3,05 und 3,13 (2,93) $ je Aktie.

McCormick wurde bisher von der Börse ignoriert. Dabei führt an dem Konzern in Sachen Gewürze kein Weg vorbei. Entsprechend legen sich langfristig orientierte Investoren den Wert nach wie vor in den Warenkorb; (A–).