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Metro will zurück auf Vorkrisenniveau

Der Großhandelskonzern erwartet nach den Belastungen durch die Coronapandemie bereits für das neue Geschäftsjahr eine Rückkehr auf Vorkrisenniveau. Der Umsatz dürfte in den 12 Monaten bis Ende September 2022 um 3 bis 7 % steigen.

Wachstumstreiber soll vor allem wieder das Geschäft mit Gastronomiekunden sein. Besonders stark werde es in Westeuropa außerhalb Deutschlands aufwärts gehen. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebitda) soll ähnlich wie im abgelaufenen Geschäftsjahr knapp 1,2 Mrd. € erreichen.

Demnach hatten dem Großhändler die Restriktionen und vor allem die damit verbundenen Restaurantschließungen im Zuge der Pandemie deutlich zu schaffen gemacht. Obwohl das Geschäft im Sommerquartal spürbar anzog, sank der Metro-Umsatz auf Jahressicht um 3,4 % auf knapp 24,8 Mrd. €. Mit einem bereinigten operativen Gewinn von gut 1,2 Mrd. € schnitt der Konzern zwar etwas besser ab als im Vorjahr und erreichte das obere Ende der vom Vorstand ausgegebenen Prognosespanne.

Unter dem Strich stand im fortgeführten Geschäft allerdings weiterhin ein Verlust von –45 Mio. € in der Bilanz nach einem Minus von –140 Mio. € ein Jahr zuvor. Darüber hinaus gab der Konzern noch eine eher schlechte Nachricht für seine Aktionäre aus: Anders als im vergangenen jahr sollen diese auf eine Dividende verzichten.

Metro hat sich große Pläne auf die Fahne geschrieben. Nun muss der Handelsgigant auch liefern; (B+). 

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