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Microsoft gerät ins Visier der Behörden

New York – Die italienische Kartellbehörde hat eine Untersuchung vor dem Hintergrund der Preisgestaltung gegen den Softwaregiganten eingeleitet. Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM teiltedemnach mit, der Konzern habe möglicherweise versäumt, die Nutzer klar darüber zu informieren, dass KI-Werkzeuge in seine Microsoft-365-Produktpalette integriert worden seien.

Wie AGCM mitteilte, konzentriere sich ihre Untersuchung darauf, wie Microsoft die Verbraucher über eine Erhöhung des Abonnementpreises für seinen Microsoft-365-Dienst informiert habe. Das Unternehmen habe es möglicherweise versäumt, den Verbrauchern ausreichend klarzumachen, dass seine KI-Tools Copilot und Designer in den Abonnementdienst integriert worden seien, teilte die Behörde mit. 

Die Untersuchung in Italien folgt auf eine Klage der australischen Verbraucherschutzbehörde gegen Microsoft im vergangenen Jahr. Diese machte geltend, das Unternehmen habe bestehenden Microsoft-365-Abonnenten bei der Verlängerung ihrer Jahresverträge nicht klar mitgeteilt, wie sie die Zahlung für Copilot-KI-Tools ablehnen könnten.

Microsoft steht derzeit massiv unter Druck – nicht zuletzt aufgrund der KI-Panik. Wer hier bereits Stücke hält, sollte jedoch nicht vorschnell in Panik verfallen; (B+).