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Neuer Rekord?

Erleichterung an der Wall Street

Nachdem der dt. Leitindex zur Wochenmitte mehr oder weniger auf der Stelle trat, boten die positiven Vorgaben von der Wall Street zuletzt einmal mehr Rückenwind. Zeitweise näherte sich der DAX seinem im August aufgestellten Rekordhoch bei 16.030 Punkten. Grund für weitere Zuversicht kam aus den USA wo die US-Notenbak Fed ein erstes Zurückfahren der Pandemiehilfen beschlossen hat. Das derzeitige Volumen der Wertpapierkäufe von aktuell 120 Mrd. $ soll ab Mitte November um 15 Mrd. $ reduziert werden. Am Leitzins wird indes vorerst nicht geschraubt. Mit dem Beginn des Taperings wurde bereits seit einiger Zeit gerechnet und sorgte daher kaum noch für Überraschungen. Anleger schickten die US-Leitindizes daraufhin erneut auf Rekordfahrt. Der Dow Jones kletterte auf 36.157 Zähler und der S&P 500 markierte bei 4.660 Punkten ebenfalls eine neue Bestmarke. Auch die Technologiebörse Nasdaq schloss mit 15.811 Zählern rund 1 % höher. 

Dank höherer Mieteinnahmen steigerte der Wohnungskonzern Vonovia in den ersten 9 Monaten sein operatives Ergebnis um 12,9 % auf 1,15 Mrd. €. Vor allem modernisierte Wohnungen trugen zum besseren Ergebnis bei. Kursseitig ging es zunächst ebenfalls bergauf.

Mit einer weiteren Prognoseanhebung konnte die Dt. Post die Anleger überzeugen. Im abgelaufenen Quartal boomte das Paket- und Expressgeschäft auch weiterhin und die Bonner stellen für das laufende Jahr ein Rekord-Ebit in Höhe von 7,7 Mrd. € in Aussicht. Bisher wurden 7 Mrd. € anvisiert. Vor allem das anstehende Weihnachtsgeschäft stimmte den Konzern optimistisch. 

Nach einem unerwartet gutem 3. Quartal hat Merck KGaA ein weiteres Mal den Ausblick angehoben. "Haupttreiber ist eine sehr starke operative Performance des Life-Science-Sektors", so das Unternehmen. Vor allem die hohe Nachfrage nach den Produkten in der Pandemie hatte für Rückenwind gesorgt. Der Umsatz des Konzerns legte im Q3 um 13 % zu. 

Der Unterhaltungskonzern Electronic Arts hat seine Guidance für das Gesamtjahr ebenfalls angehoben. Der Konzern sett vor allem auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach dem Fußball-Simulationsspiel Fifa, welches bisher gute Kritik erhalten hat. In den letzten 3 Monaten per Ende September legte der Nettogewinn von 185 Mio. $ im Vorjahr auf 294 Mio. $ zu. 

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