Effecten-Spiegel-Nachrichten-kompakt-Expose-einer-Wohnanlage
@GettyImages

Neues aus dem Immo-Sektor

Auch die Immobilien-Konzerne haben ihre Halbjahresergebnisse veröffentlich. Während mit Vonovia, LEG Immobilien und TAG Immobilien die Branchenschwergewichte bereits ihre Quartalszahlen vorgestellt haben, öffneten zuletzt auch Unternehmen aus der 2. Reihe ihre Bilanzen.  

In der 1. Jahreshälfte hat der Shoppingcenter-Investor Dt. Euroshop den Umsatz leicht auf 133,3 (131,4) Mio. € gesteigert. Das FFO (Funds from Operations) sank aufgrund eines geringeren Bewertungsergebnisses leicht auf 69,6 (74,4) Mio. €. Netto stand dennoch mit 71,2 (69,8) Mio. € mehr in den Büchern. Für 2026 avisiert der Vorstand Erlöse von 269 bis 277 (270) Mio. € sowie ein FFO von 134 bis 142 (148) Mio. €; (B)

Höhere Finanzierungskosten haben Grand City Properties von Januar bis Juni einen Gewinnrückgang eingebrockt. Die Nettomieteinnahmen kletterten um 3 % auf 219 Mio. €, während das FFO I um 4 % auf 95 Mio. € nachgab. Nach Steuern verdiente der Immobilienkonzern mit 129 (210) Mio. € ebenfalls weniger. Auf Jahressicht wird weiterhin mit einem Rückgang des FFO I auf 175 bis 185 (188) Mio. € gerechnet; (B+)

Nachdem im vergangenen Jahr der angekündigte Rückzug aus den USA und Abschreibungen auf faule Kredite dem Immobilienfinanzierer Dt. Pfandbriefbank (pbb) einen Verlust eingebrockt hatten, drehten die Ergebnisse des Unternehmens im 1. Halbjahr auf. In den vergangenen 6 Monaten legte das Neugeschäftsvolumen auf 3,1 (2,6) Mrd. € zu. Nach steuern schaffte pbb mit 15 (–242) Mio. € den Turnaround. Für 2026 wird weiterhin mit einem Vorsteuergewinn von 30 bis 40 (–250) Mio. € gerechnet; (B)

Die Dt. Konsum Reit kommt derweil bei der Sanierung voran. In den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2025/26 (per Ende September) sanken die Mieterlöse um 8,9 % auf knapp 48 Mio. €. Das FFO verbesserte sich jedoch auf 14,5 (99) Mio. € und unterm Strich konnte das Minus auf –25,7 (–32,6) Mio. € reduziert werden. Für das restliche Geschäftsjahr stehen Mieterlöse zwischen 58,0 und 63,0 (69,96) Mio. € auf dem Plan. Das FFO soll dank geringerer Zinsbelastungen zulegen, nach 12,3 Mio. € in 2024/25; (C).

Mit einem bereinigten Umsatz von 184,2 (231,0) Mio. € beendete Instone Real Estate die 1. Jahreshälfte 2026. Ein geringeres Erlösevolumen und höhere Aufwendungen drückten das bereinigte Ebit auf 15,5 (28,9) Mio. €. Der bereinigte Gewinn nach Steuern krachte derweil von 17,2 auf 1,3 Mio. €. Auf Jahressicht rechnet das Management damit, das untere Ende der in Aussicht gestellten Ziele zu erreichen. Bei einem bereinigten Umsatz von 550 bis 600 (504) Mio. € wird mit einem bereinigten Nachsteuergewinn von 35 bis 40 (32) 
Mio. € gerechnet; (B)