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Neues von der Heimatbörse

Auch wenn die Berichtssaison hierzulande gerade erst begonnen hat, haben einige Unternehmen erste Ergebnisse vorgestellt. Dabei hatten einige Gesellschaften positive Überraschungen im Gepäck und andere verfehlten die selbst gesteckten Ziele. 

Exasol meldet Gewinnsprung; (B+):

Die strategische Neuausrichtung des Anbieters von Softwarelösungen zahlt sich aus. Vorläufigen Ergebnissen zufolge setzte das Unternehmen im vergangenen Jahr mit 41,8 Mio. € insgesamt 5,6 % mehr um. Das Ebitda konnte mit 4,1 (2,0) Mio. € mehr als verdoppelt werden und unterm Strich stand im Zuge dessen mit 3,1 (0,2) Mio. € ebenfalls deutlich mehr in der Bilanz (testierte Ergebnisse: 19. März). Für 2026 wird aufgrund von geplanten Investitionen mit einem Ebitda zwischen 3 und 4 
Mio. € gerechnet. 

Dr. Hönle dämmt Verlust ein; (B):

Der Spezialist für UV-Technologie hat das Geschäftsjahr 2024/25 (per Ende September) mit einem Umsatzrückgang auf 93,7 (98,7) Mio. € beendet. Dank eines verbesserten Produktmixes und Kostensenkungsmaßnahmen konnte das Ebitda auf 5,77 (2,97) Mio. € verbessert werden. Der Konzernverlust konnte derweil auf –3,1 Mio. € eingedämmt werden, nach –13,0 Mio. € im Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2025/26 erwartet der Vorstand einen Umsatzanstieg auf 95 bis 105 Mio. €. Das Ebitda wird in einem Korridor von 6 bis 9 Mio. € in Aussicht gestellt.

ProSiebenSat.1 Werbegeschäft belastet; (B):

Die bereits in den ersten 9 Monaten spürbaren Rückläufe beim Werbegeschäft haben sich auch im Abschlussquartal fortgesetzt. Auf Basis vorläufiger Berechnungen sank der Umsatz in 2025 auf 3,68 (3,92) Mrd. €, erreichte damit aber die anvisierte Spanne von 3,65 bis 3,80 Mrd. €. Das bereinigte Ebitda gab auf 405 (557) Mio. € nach. Hier wurden 420 bis 450 Mio. € in Aussicht gestellt (Bericht: 26. März).  

aap Implantate Asien-Geschäft erholt; (B):

Dank einer starken Entwicklung im asiatischen Markt konnte der Medizintechnikkonzern in 2025 ersten Berechnungen zufolge ein Umsatzplus von 
2 % auf 12,45 Mio. € verbuchen. Für den 30. April ist der vollständige Bericht, sowie eine Prognose für 2026 angekündigt. 

Grammer liefert erste Ergebnisse; (B+):

Vorläufigen Zahlen zufolge hat der Autozulieferer in 2025 Erlöse in Höhe von 1,82 (1,92) Mrd. € eingefahren. Da das 4. Quartal besser lief als ursprünglich erwartet, konnte das operative Ebit auf 75,1 (41,6) Mio. € vorfahren (Bericht: 27. März). Das Unternehmen hatte Erlöse auf Vorjahresniveau und ein operatives Ebit von rund 60 Mio. € in Aussicht gestellt.