Auch zuletzt haben einige Unternehmen ihre Bücher mit vorläufigen Ergebnisse geöffnet und die eine oder andere Überraschung an Bord gehabt. Zudem trauten sich einige Konzerne bereits eine Prognose für das laufende Jahr zu.
Koenig & Bauer schafft Turnaround; (B+):
Der Druckmaschinenbauer hat 2025 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Umsatz von 1,3 Mrd. € abgeschlossen – das entspricht einem Wachstum von 2,2 %. Das operative Ebit kletterte auf 36,6 (15,3) Mio. € (Bericht: 26. März). Für 2026 rechnet der Vorstand mit stabilen Erlösen. Zudem wird in Zukunft der Fokus auf das operative Ebitda gelegt und nicht mehr auf das operative Ebit. Dieses soll sich im laufenden Jahr ebenfalls im besten Fall stabil entwickeln und das Vorjahresniveau erreichen (2025e: 80,0 Mio. €).
edding mit Licht und Schatten; (B):
Ersten Berechnungen zufolge hat der Schreibwarenkonzern das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 144,9 (155,7) Mio. € abgeschlossen (Bericht: 31. März). Das Ebit gab dabei auf 2,4 (2,9) Mio. € nach. Einmaleffekte sorgten indes für einen Anstieg des Jahresüberschusses auf 1,7 (0,9) Mio. €. Der HV am 10. Juni soll eine stabile Dividende von 0,51 € je Vz.-Aktie vorgeschlagen werden – auch für die St.-Titel soll mit 0,50 € dasselbe wie im Vorjahr verteilt werden. Für 2026 stehen derweil Erlöse von 139 bis 154 Mio. € sowie ein Ebit vor Sondereffekten zwischen 1,0 und 4,0 Mio. € auf dem Plan. Der Jahresüberschuss soll sich zwischen 2 und 4 Mio. € einfinden.
SMT Scharf veröffentlicht Ausblick; (B+):
Die Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 sind zwar erst für den 30. März angekündigt, eine Prognose für 2026 hat der Anbieter von Transport- und Logistiklösungen für den Untertagebau jedoch bereits bekanntgegeben. Die Erlöse sollen im laufenden Jahr zwischen 95,0 und 115,0 (Prognose 2025: 100,0 – 120,0) Mio. € landen. Das Ebit wird in der Bandbreite von 1,0 bis 2,0 (2025e: 0,5–2,5) Mio. € anvisiert.
Delivery Hero verdient mehr; (B+):
Der Essenslieferdienst bekam in 2025 zwar den zunehmenden Wettbewerbsdruck zu spüren, steigerte aber dennoch die Ergebnisse. Ersten Berechnungen zufolge legte das Bruttowarenvolumen (GMV) im vergangenen Jahr um 9 % auf 49,2 Mrd. € zu. Der Umsatz kletterte von 12,8 auf 14,8 Mrd. € und das bereinigte Ebitda wird bei über 900,0 (692,5) Mio. € landen. Einen Ausblick hat der Vorstand bisher nicht ausgegeben – dieser dürfte spätestens mit dem finalen Zahlenwerk am 26. März folgen.
SMA Solar weitet Verlust aus; (B–):
Dem Wechselrichterhersteller ist es in 2025 ersten Berechnungen zufolge zwar gelungen, den Umsatz mit 1,52 (1,53) Mrd. € halbwegs stabil zu halten, das Ebitda rutschte mit –65,4 (–16,0) Mio. € jedoch tiefer in die roten Zahlen. Grund waren Wertminderungen, Rückstellungen und Restrukturierungsaufwendungen. Auch unterm Strich sackte das Unternehmen mit –181,1 (–117,7) Mio. € tiefer in die Verlustzone (Bericht: 26. März). Für 2026 rechnet das Management mit Erlösen zwischen 1,475 und 1,675 Mrd. € sowie mit einem Turnaround beim Ebitda in einer breiten Spanne von 50 bis 180 Mio. €.