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Neues von der Heimatbörse

Auch wenn die Berichtssaison für das 1. Quartal größtenteils gelaufen ist, reißt die Nachrichtenflut kaum ab. Im Gegenteil – auch in den vergangenen Tagen schwächte sie sich maximal ab, doch einige Unternehmen aus der zweiten und dritten Börsenreihe legten noch Zahlen und Ergebnisse vor. 

Hermle sammelt mehr Orders ein; (B+):

Dank einer hohen Nachfrage in den USA sowie aus der Luft- und Raumfahrt steigerte der Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialist in den ersten 3 Monaten den Auftragseingang um 14,9 % auf 138,2 Mio. €. Auch der Umsatz fuhr auf 110,9 (97,2) Mio. € vor. Weitere Ergebnisangaben machte das Management zwar nicht, bestätigte aber die Ziele für das laufende Jahr (vgl. ES 19/26).  

Indus Holding steigert Ergebnisse; (B+):

Extreme Preissteigerungen beim Vormaterial Wolframcarbid haben bei einer Beteiligung der Holding die Ergebnisse angeschoben. Während der Umsatz auf 441,6 (402,6) Mio. € kletterte, erreichte das Ebitda 61,3 (42,5) Mio. €. Nach Steuern hielt sich der Gewinn mit 16,0 (16,1) Mio. € stabil.   

Mutares mit Gewinneinbruch; (B):

Hohe Akquisitions- und Transaktionsaktivitäten haben der Beteiligungsgesellschaft im Q1 zwar mit 1,68 (1,53) Mrd. € höhere Erlöse eingebracht, das Ebitda sank jedoch auf 162,4 (379,7) Mio. €. Der Nettogewinn brach sogar auf 18,9 (247,9) Mio. € ein. Zudem wurden zuletzt die restlichen 46,3 %, die an der schwedischen Terranor Group AB gehalten wurden, veräußert.   

q.beyond weitet Verlust aus; (B):

Mit einem Umsatzrücksetzer auf 42,8 (46,4) Mio. € beendete der IT-Dienstleister das Auftaktquartal. Das Ebitda gab auf 1,5 (2,3) Mio. € nach und unterm Strich rutschte das Unternehmen investitionsbedingt mit –11 (–0,3) 
Mio. € tiefer in die roten Zahlen. Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 hat weiterhin Bestand (vgl. ES 14-15/26).   

Dt. Rohstoff mit Gewinnsprung; (B+):

Höhere Preise sowie ein Sonderertrag aus dem Almonty-Teilverkauf sorgten bei dem Öl- und Gaskonzern im 
1. Quartal für einen Gewinnsprung. Der Umsatz gab zwar leicht auf 43,9 (59,1) Mio. € nach, das Ebitda hat sich mit 126,0 (43,2) Mio. € jedoch mehr als verdoppelt. Auch der Konzernüberschuss nach Minderheiten sprang auf 103,4 (12,5) Mio. € an. Das Management hält weiter an den Zielen für das Gesamtjahr fest (vgl. ES 18/26). 

EnviTec Biogas zahlt keine Dividende; (B):

Der Spezialist für den Bau von Biogasanlagen hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatzrückgang auf 312,6 (337,7) Mio. € beendet. Das Ebitda gab auf 59,6 (67,3) Mio. € nach und der Konzernüberschuss brach auf 16,7 (29,8) Mio. € ein. Angesichts der anhaltenden volatilen Entwicklung verzichtet das Management auf eine Dividende für das abgelaufene Jahr, nachdem für 2024 noch 0,50 € je Aktie an die Anteilseigner flossen. Aufgrund eines Einmaleffekts aus dem Wegfall der Doppelanrechnung für THG-Quoten (Treibhausgasminderungen) erwartet der Vorstand für 2026 Erlöse von 330 bis 370 Mio. € und ein Ebt zwischen 5,00 und 15,00 (35,96) Mio. €.  

InTiCa Systems sieht weiter rot; (B–):

Das schwache Marktumfeld und die verhaltene Kundennachfrage haben dem Technologieanbieter in 2025 einen Umsatzrückgang auf 68,5 (70,6) Mio. € eingebrockt. Das Ebit rutschte mit –1,5 (–0,6) Mio. € tiefer in die roten Zahlen, während der Konzernverlust bei –2,3 Mio. € auf dem Vorjahresniveau verharrte. Auch im laufenden Jahr dürfte die Situation angespannt bleiben. Daher erwartet das Management für 2026 Erlöse zwischen 68 und 73 Mio. € sowie ein Ebit in der Bandbreite von –1,5 und –2,5 Mio. €.     

Dr. Hönle meldet schwaches Halbjahr; (B):

Die allgemein spürbare Investitionszurückhaltung hat dem Spezialisten für UV-Technologie ein schwaches 
1. Halbjahr 2025/26 (per Ende März) eingebrockt. Die Erlöse sanken auf 45,3 (47,2) Mio. € und das Ebitda auf 2,7 (3,0) Mio. €. Unterm Strich weitete das Unternehmen den Verlust auf –825 (–399) T€ aus. Die Guidance für das Gesamtjahr wurde nochmals bestätigt (vgl. ES 6/26).   

Grenke startet positiv; (B):

In den ersten 3 Monaten wuchs das Leasingneugeschäft um 4,2 % auf 786,4 Mio. €. Dank eines stärkeren Wachstums der operativen Erträge und einem geringeren Kostenzuwachs verdiente der Konzern mit 15,5 (10,2) Mio. € netto mehr. Die Prognose für das Gesamtjahr hat der Vorstand bekräftigt (vgl. ES 12/26).