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Neues von der Heimatbörse

Inzwischen ist es in Sachen Berichtssaison für die ersten 3 Monate des laufenden Jahres ruhiger geworden. Zuletzt hatten dennoch einige Unternehmen noch endgültige Ergebnisse für das 1. Quartal bekannt gegeben. Gesellschaften mit einem krummen Geschäftsjahr, wie Force Elektronik, stellten zudem ihre Ergebnisse für das erste Dreivierteljahr vor. 

Datron auf Kurs; (B+):

Der Anbieter von CNC-Fräsmaschinen hat von Januar bis März besser abgeschnitten und sieht sich auf einem guten Weg seine Jahresziele zu erreichen (vgl. ES 9/26). Im Q1 setzte das Unternehmen mit 15,5 (14,3) Mio. € mehr um und steigerte das Ebit auf 823 (768) T€. Auch der Gewinn je Aktie kletterte auf 0,09 (0,06) €.  

InTiCa Systems verdient weniger; (B–):

Das wirtschaftliche Umfeld blieb für den Technologieanbieter auch in den ersten 3 Monaten herausfordernd. Von Januar bis März stieg der Umsatz leicht auf 17,6 (17,1) Mio. €, während das Ebit mit –737 (–523) Mio. € tiefer in den roten Bereich rutschte. Hier machte sich auch der starke Anstieg des Kupferpreises bemerkbar. Unterm Strich landete der Nettoverlust bei –1,1 (–0,96) Mio. €. Für 2026 rechnet InTiCa mit Erlösen zwischen 68,0 und 73,0 (68,5) Mio. €. Das Ebit dürfte mit –1,5 bis –2,5 (–1,5) Mio. € erneut im Verlustbereich landen.  

Aroundtown mit Gewinnrückgang; (B):

Mit Nettomieteinnahmen in Höhe von 296,7 (295,0) Mio. € hat der Gewerbeimmobilienspezialist das Auftaktquartal 2026 abgeschlossen. Das 
FFO I gab leicht auf 70,2 (76,3) Mio. € und der Konzerngewinn auf 118,9 (318,6) Mio. € nach. Hier hatten sich im Vorjahreszeitraum positive Immobilienaufwertungen bemerkbar gemacht. Für 2026 wird unverändert ein FFO I in der Spanne von 275 bis 305 (288) Mio. € erwartet.

The Platform Group bestätigt Ausblick; (B):

In den ersten 3 Monaten steigerte der Plattformbetreiber das Bruttowarenvolumen (GMV) auf 438,4 (356,3) Mio. € und den Umsatz auf 243,1 (160,8) Mio. €. Unter anderem der Anstieg der angebundenen Partner schob das bereinigte Ebitda auf 21,8 (15,9) Mio. €. Das Konzernergebnis hielt sich mit 17,7 (18,2) Mio. € weitgehend stabil. Die Prognose für das laufende Jahr wurde nochmals bestätigt (vgl. ES 18/26) – allerdings könnte sie nach Abschluss weiterer M&A-Transaktionen angepasst werden.

BayWa überarbeitet Sanierungskonzept; (D):

Der hochverschuldete Agrarhandels- und Mischkonzern hat im 1. Quartal ungünstige Witterungsverhältnisse zu spüren bekommen und musste einen Erlöserückgang auf 2,3 (3,6) Mrd. € verbuchen. Gewinnkennzahlen wurden bisher nicht bekanntgegeben. Derzeit wird das Sanierungskonzept überarbeitet, da die geplanten Erlöse in Höhe von rund 1,7 Mrd. € aus dem Verkauf der BayWa r.e. nicht realisiert werden können. Der Geschäftsbericht 2025 wird veröffentlicht, wenn das neue Sanierungskonzept steht.   

KAP gibt Ziele aus; (B):

Wie erwartet startete die Industrieholding schwächer ins Geschäftsjahr 2026 und setzte im Auftaktquartal mit 66,0 (72,6) Mio. € weniger um. Das normalisierte Ebitda sank dabei auf 6,4 (7,6) Mio. €. Für das laufende Geschäftsjahr wird mit Erlösen zwischen 230,0 und 250,0 (241,4) Mio. € gerechnet. Für 2026 wird mit einem normalisierten Ebitda zwischen 19,0 und 23,0 (20,9) Mio. € gerechnet.   

Fortec Elektronik schwächer; (B):

U.a. die Erstkonsolidierung der Fortec Benelux B.V. hat dem Systemzulieferer von Elektronikprodukten in den ersten 9 Monaten (per Ende März) einen Erlöseanstieg auf 58,9 (57,9) Mio. € beschert. Während sich der Defense-Bereich besser entwickelte, schwächelte der Bereich Stromversorgung. Auch das Periodenergebnis gab auf 0,23 (0,96) Mio. € nach. Für das Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende Juni) erwartet der Vorstand ein ausgeglichenes bis leicht positives operatives Ebit (Vj.: 1,9 Mio. €).