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Neues von der Heimatbörse

Während die testierten Halbjahresergebnisse von Bijou Brigitte für den September angekündigt sind, haben SMT Scharf, NFON, Sto und Hermle ihre Quartalszahlen vorgestellt. Zwar ist die Berichtssaison hierzulande im Grund gelaufen, einige Unternehmen der 2. und 3. Reihe haben dennoch Ergebnisse vorgestellt. 

Bijou Brigitte mit Gewinnsprung; (B+):

Einen konkreten Termin für den testierten Halbjahresbericht gibt es zwar noch nicht, der Modeschmuckkonzern hat jedoch weitere Eckdaten veröffentlicht. Während der Umsatz mit 153,4 (154,8) Mio. € nahezu stabil blieb, sprang der Gewinn nach Steuern auf 8,8 (4,2) Mio. € an. Grund hierfür war vor allem ein außerordentlicher Ertrag aus einer Forderung gegen einen ehemaligen Dienstleister infolge eines Vergleichs in einem Rechtsstreit.

Daldrup & Söhne bestätigt Ziele; (B+):

Ersten Berechnungen zufolge ist der Bohrtechnik- und Geothermiespezialist im 1. Halbjahr weiter gewachsen. Die Gesamtleistung fuhr auf 32,3 (20,7) Mio. € vor. Das Ebit verbesserte sich in den 6 Monaten auf 3,46 (2,65) Mio. €. Der vollständige Bericht ist für den 30. September angekündigt – die Guidance für das Gesamtjahr wurde jedoch erneut bekräftigt. 

FamiCord mit Halbjahres-ergebnissen; (B+):

Die führende Zellbank Europas (vormals Vita34) hielt den Umsatz von Januar bis Juni mit 43,2 (43,6) Mio. € mehr oder weniger stabil. Das Ebitda sank jedoch auf 4,3 (5,0) Mio. €. Unterm Strich wurde der Verlust auf –1,3 Mio. € ausgeweitet, nach –83 T€ im Vergleichszeitraum. Auf Gesamtjahressicht stellt der Vorstand Erlöse von 80,0 bis 90,0 (88,2) Mio. € in Aussicht. Beim Ebitda werden 9,0 bis 11,0 (10,6) Mio. € anvisiert. 

SMT Scharf Halbjahr belastet; (B+):

Ein Sondereffekt im Zusammenhang mit der Reorganisation in Deutschland und China hat dem Anbieter von Transport- und Logistiklösungen für den Untertagebau auf Halbjahressicht die Bilanz verhagelt. Der Umsatz verlor auf 33,1 (50,1) Mio. € und das Ebit brach aufgrund des Sondereffekts sogar auf –1,2 (2,9) Mio. € ein. Netto sah das Unternehmen mit –1,9 (1,0) Mio. € ebenfalls rot. Für 2026 stehen bei SMT trotz der schwachen Entwicklung weiterhin Erlöse zwischen 95,0 und 115,0 (102,9) Mio. € auf der Agenda. Das Ebit soll sich zwischen 1,0 und 2,0 (3,8) Mio. € einfinden. 

NFON wird vorsichtiger; (B):

Nach einer schwachen Entwicklung im 1. Halbjahr blickt das Management des Spezialisten für Kommunikationslösungen zurückhaltender auf das laufende Jahr. In den ersten 6 Monaten gab der Umsatz auf 42,5 (44,2) Mio. € nach und das bereinigte Ebitda sank auf 4,4 (5,7) Mio. €. Unterm Strich rutschte das Unternehmen mit –0,7 (0,9) Mio. € in die Verlustzone. Für 2026 erwartet der Vorstand inzwischen Erlöse zwischen 84,5 und 86,0 (Vj.: 89,1) Mio. €. Bisher wurde ein Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Das bereinigte Ebitda dürfte auf 9,5 bis 10,5 (Vj.: 12,6) Mio. € sinken. Zuvor avisierte das Management über 12 Mio. € für das Gesamtjahr.  

Hermle wächst dynamisch; (B+):

Die anhaltend hohe Nachfrage aus der Chipindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie dem Verteidigungsbereich hat dem Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten auf Halbjahressicht Rückenwind gegeben. Während der Umsatz in den ersten 6 Monaten auf 239,2 (221,6) Mio. € anzog, fuhr das Ebit auf 25,6 (15,3) Mio. € vor. Der Nettogewinn schwoll auf 18,8 (11,8) Mio. € an. Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand weiterhin mit einem Umsatzplus von 10 % und einem Gewinn auf Vorjahresniveau. In 2025 setzte das Unternehmen 491,9 Mio. € um und unterm Strich standen 51,4 Mio. € in den Büchern. 

Sto holt auf; (B+):

Nachdem die ersten 3 Monate für den Dämmstoff- und Farbenhersteller schwach verliefen, konnte das Unternehmen im 2. Quartal aufholen. Auf Halbjahressicht stehen somit Erlöse von 805,5 (777,1) Mio. € in den Büchern. Das Ebit erreichte 30,5 (25,3) Mio. € und nach Steuern fuhr Sto mit 18,5 (16,3) Mio. € ebenfalls mehr ein. 2026 soll der Umsatz auf 1,62 (1,59) Mrd. € zulegen. Das Ebit wird dabei zwischen 56 und 76 (64,4) Mio. € erwartet.