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Neues von der Heimatbörse

Auch in dieser Woche haben wieder einige Unternehmen erste Ergebnisse für 2023 veröffentlicht oder sogar bereits ihre vorläufigen Zahlen bestätigt. Während einige Unternehmen das schwierige Marktumfeld des vergangenen Jahres zu spüren bekamen, konnten sich andere besser entwickeln als erwartet und sich behaupten. 

Aumann  liefert; (A–):

Der Hersteller von Automatisierungslösungen für die E-Mobilität hat 2023 erfolgreich abgeschlossen. Der Umsatz landete bei 289,6 Mio. € und kletterte damit um 34,5 % gen Norden. Das Ebitda konnte dabei überproportional zulegen und hat sich mit 20,6 (8,7) Mio. € mehr als verdoppelt. Auch unterm Strich sprang der Gewinn von 993 T€ auf 9,6 Mio. € an. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,20 (0,10) € je Aktie erhalten (HV: 18. Juni). Auch 2024 wird weiteres Wachstum in Aussicht gestellt: Der Umsatz soll bei 320 Mio. € und die Ebitda-Marge bei 9,0 bis 11,0 (7,1) % landen.

IVU Traffic  hebt Dividende an; (A–):

Für das Berliner Bahn-IT-Unternehmen war 2023 das erfolgreichste Geschäftsjahr seiner Firmengeschichte. IVU steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 8,2 % auf das Rekordniveau von 122,5 Mio. €. Bereits im Vorjahr hatte der Konzern einen neuen Bestwert erzielt. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs um 6,1 % auf 15,8 Mio. €, der Nettogewinn legte um 1,3 % auf 11,4 Mio. € zu. Die Aktionäre sollen ebenfalls an der positiven Geschäftsentwicklung partizipieren und eine Dividende von 0,26 (0,24) € je Aktie erhalten (HV: 29. Mai).  Auch 2024 sieht es laut Management vor allem bei der Auftragslage gut aus.

Delignit  mit Umsatzrekord; (B+):

Der Anbieter von holzbasierten Systemlösungen konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem Rekord abschließen. Nach ersten Ergebnissen legte der Umsatz des Unternehmens um 14,2 % auf 86,1 Mio. € zu und damit auf den höchsten Stand der Unternehmensgeschichte. Das Ebitda verbesserte sich ebenfalls signifikant auf 7,1 (6,6) Mio. €. Vor diesem Hintergrund soll der HV am 6. Juni eine Dividende von 0,08 (0,05) € je Aktie vorgeschlagen werden. Für das lfd. Jahr visiert Delignit zudem einen Umsatz von 75–80 Mio. € an. Die konkreten Ergebnisse sowie Details zur Prognose will der Konzern im April veröffentlichen.

Norma Group  erwartet 2024 Wachstum; (A–):

Der Autozulieferer hat seine vorläufigen Zahlen bestätigt und im abgelaufenen Jahr einen Umsatzrückgang auf 1,22 (1,24) Mrd. € verzeichnet. Grund hierfür waren negative Währungseffekte. Das Ebit fuhr mit 76,1 (76,5) Mio. € ebenfalls leicht zurück. Unterm Strich landete der Gewinn bei 27,9 (39,2)
Mio. €. Der HV am 16. Mai soll im Zuge des Gewinnrückgangs eine Dividende von 0,45 (0,55) € je Aktie vorgeschlagen werden. Im laufenden Jahr erwartet der Vorstand einen Umsatz zwischen 1,2 und 1,3 Mrd. € sowie eine Ebit-Marge von 8,0 bis 8,5 (6,2) %.

MBB  schüttet mehr aus; (B+):

In 2023 steigerte die Beteiligungsgesellschaft zwar ihren Umsatz auf 954,6 (896,5) Mio. €, das bereinigte Ebitda setzte hingegen auf 80,2 (93,2)
Mio. € zurück. Während sich der Bereich Technological Applications solide entwickelte, verbuchten die Segmente Service & Infrastructure und Consumer Goods einen Ergebnisrückgang. Auch das bereinigte Konzernergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen verlor leicht auf 15,0 Mio. €, nach 16,8
Mio. € im Vorjahr. Den Aktionären soll trotz des Gewinnrückgangs eine leicht auf 1,01 (1,00) € je Aktie angehobene Dividende vorgeschlagen werden (HV: 26. Juni). Für 2024 erwartet das Management Wachstum und stellt Erlöse von 1 Mrd. € sowie eine Ebitda-Marge von 10,0 (8,4) % in Aussicht.

Wacker Neuson  besser; (B+):

Der Baumaschinen-Hersteller setzte im abgelaufenen Jahr mit 2,65 (2,25)
Mrd. € deutlich mehr um – lediglich in der Region Asien-Pazifik nahmen die Erlöse ab. Dank eines positiven Einmaleffekts zog das Ebit von 201,8 Mio. auf 273,2 Mio. € an. Unterm Strich stand mit 185,9 (142,6) Mio. € ebenfalls mehr in den Büchern. An die Aktionäre sollen für 2023 insgesamt 1,15 (1,00) € je Aktie ausgeschüttet werden (HV: 15. Mai). Für das angelaufene Geschäftsjahr zeigt sich das Management derweil zurückhaltend und rechnet mit Erlösen von 2,4 bis 2,6 Mrd. €. Nach dem Einmaleffekt im Vorjahr wird für 2024 mit einer Ebit-Marge von 8,0 bis 9,0 (10,3) % gerechnet. Bei der Strategie 2030 sieht sich der Konzern derweil weiter auf Kurs: Sie soll langfristig zu einem Umsatz von 4 Mrd. € sowie einer Ebit-Marge von über 11 % führen.

Heidelberg Pharma  weitet Verlust aus; (B):

Das Biotech-Unternehmen ist im vergangenen Jahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Im Geschäftsjahr, welches am 30. November endete, verloren die Umsätze und sonstigen Erträge des Unternehmens auf 16,8 (19,9) Mio. €. Das Betriebsergebnis sackte mit –21,2 (–17,2) Mio. € tiefer in die roten Zahlen. Auch unterm Strich weitete der Konzern der Fehlbetrag auf –20,3 (–19,7) Mio. € aus. Für das laufende Jahr 2023/24 rechnet Heidelberg Pharma mit Erlösen und sonstigen Erträgen in einer Bandbreite von 11 bis 15
Mio. €. Das Betriebsergebnis soll zwischen –23,5 und –27,5 Mio. € landen.

Brockhaus Technologies  erwartet Wachstum; (B+):

Der Technologieinvestor veröffentlicht am 28. März seinen Geschäftsbericht (nach Redkationsschluss), erste Ergebnisse liegen jedoch bereits vor. Das Unternehmen, welches vormals unter dem Namen Brockhaus Capital Management firmierte, setzte mit 187 Mio. € demnach 31 % mehr um. Das bereinigte Ebitda landete bei 62 (47) Mio. €. Für 2024 stellt das Management weiteres Wachstum in Aussicht und rechnet mit Erlösen zwischen 220 und 240 Mio. €. Beim bereinigte Ebitda werden 80 bis 90 Mio. € erwartet.