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Neuigkeiten von der Heimatbörse

Auch wenn die Nachrichtenlage mit den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel eher dünn war, meldeten doch noch ein paar Unternehmen vorläufige Kennzahlen. Andere hatten Prognoseanpassungen im Gepäck. 

Bertrandt dämmt Verlust ein; (B+):

Das laufende Optimierungsprogramm „Fit for Future“ zeigte bei dem Autozulieferer erste Erfolge im Geschäftsjahr 2024/25 (per Ende September). Während die Gesamtleistung um 18 % auf 977,9 Mio. € nachgab, konnte der Ebit-Verlust auf –35,5 (–98,0) Mio. € eingedämmt werden. Nach Steuern stand ein Verlust von –53,8 (–77,2) Mio. € in den Büchern. Für 2025/26 werden ein moderater Anstieg der Gesamtleistung und ein deutliches Plus beim Ebit erwartet. 

Allgeier gibt Ausblick; (B+):

Nach dem Verkauf der Allgeier IT Services GmbH erwartet das Unternehmen für 2025 im fortgeführten Geschäft einen Konzernumsatz zwischen 340 und 350 (355) Mio. € sowie ein bereinigtes Ebitda zwischen 42 und 44 (46) Mio. €. Der IT-Dienstleister avisiert für das fortgeführte Geschäft in 2026 einen Umsatz zwischen 370 und 420 Mio. €. Das bereinigte Ebitda soll sich zwischen 48 und 54 Mio. € einfinden. Das Management rechnet für 2026 außerdem mit einer Normalisierung der Geschäfte im Bereich Digitalisierung im öffentlichen Sektor und damit, dass auf Eis liegende Projekte fortgesetzt werden. Mittelfristig erwartet der Vorstand für den kommenden Dreijahreszeitraum eine durchschnittliche organische Wachstumsrate des Konzernumsatzes von 10 %. Die bereinigte Ebitda-Marge soll innerhalb dieses Zeitraums auf 15 % anwachsen. Zudem will Allgeier bis zu 
5 % der ausgegebenen Aktien zurückkaufen. Das Programm hat zunächst eine Laufzeit bis zum 30. April 2026. 

Branicks Group korrigiert Prognose; (B–):

Da sich Transaktionen bei dem Immobilienunternehmen verschieben, hat der Vorstand die Guidance für 2025 angepasst. Die Bruttomieteinnahmen werden nun in einer Bandbreite von 135,0 bis 140,0 (zuvor: 125,0–135,0) Mio. € in Aussicht gestellt. 2024 standen hier 168,9 Mio. € in den Büchern. Das FFO I nach Minderheiten wird zwischen 41,0 und 45,0 (bisher: 40,0–55,0) Mio. € erwartet. Im Vorjahreszeitraum erwirtschaftete die Branicks Group 52,2 Mio. €. Der vollständige Bericht ist für den 29. April angekündigt. 

Intershop ändert Guidance; (B–):

Da im 4. Quartal 2025 mehr Cloud-Aufträge eingesammelt werden konnten, hat der E-Commerce-Dienstleister seinen Ausblick angepasst. Für 2025 werden nun jährlich wiederkehrende Erlöse (Net New ARR) unter 1,0 (bisher: 1,0–2,0/Vj.: 2,7) Mio. € erwartet. Das Ebit dürfte, wie bisher in Aussicht gestellt, in einem negativen unteren einstelligen Mio.-€-Bereich landen. In 2024 erreichte es mit 0,1 Mio. € gerade noch die schwarzen Zahlen. 

BayWa verkauft Tochter; (C):

Im 2. Anlauf hat der Agrarkonzern seine niederländische Tochter Cefetra für rund 125 Mio. € verkauft. Zusätzlich fließen BayWa im Zuge der Refinanzierung durch den Käufer weitere rund 62 Mio. € aus der Rückführung von Gesellschafterdarlehen zu. Durch die Entkonsolidierung von Cefetra und die Verwendung des Erlöses zur Schuldentilgung reduzieren sich die Bankverbindlichkeiten des Konzerns um mehr als 600 Mio. €. Der Vollzug der Transaktion wird noch für das laufende Quartal erwartet.