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Neuigkeiten von der Heimatbörse

Ende des Monats endet bereits das 1. Halbjahr und die nächste Berichtswelle startet – bis dahin haben noch einige Unternehmen aus der zweiten und dritten Börsenreihe Ergebnisse für die ersten 3 Monate des laufenden Jahres im Gepäck. 

Serviceware reduziert Verlust; (B+):

In den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres 2026/27 (per Ende Februar) hat der Spezialsoftware-Anbieter die Investitionszurückhaltung der Kunden zu spüren bekommen. Der Umsatz legte dennoch leicht von 27,8 auf 29,3 Mio. € zu. Das Ebitda sank indes aufgrund von gestiegenen Vertragsverbindlichkeiten auf 253 (654) T€. Nach Steuern konnte der Verlust immerhin auf –294 (–416) T€ reduziert werden. Grund hierfür war ein Steuerertrag. Für das laufende Geschäftsjahr stellt der Vorstand ein Umsatzplus zwischen 5 und 15 % in Aussicht. In 2025/26 erlöste das Unternehmen 115,3 Mio. €. 

Defama mit Licht und Schatten; (B):

Von Januar bis März setzte das Immobilienunternehmen mit Fokus auf kleine Einzelhandelsobjekte mit 7,7 (7,4) Mio. € etwas mehr um. Geringere Mieterträge sorgten indes für einen FFO-Rückgang (Funds from Operations) auf 2,6 (2,7) Mio. €. Der Nettogewinn legte auf 925 (893) T€ zu. Für das Gesamtjahr wird bei einem stabilen FFO von 10,8 Mio. € ein Gewinnrückgang auf 5,0 (5,6) Mio. € in Aussicht gestellt. 

Friwo setzt auf 2. Halbjahr; (B+):

Der Hersteller von Power-Supply-Lösungen ist wie erwartet schwächer ins neue Geschäftsjahr gestartet und hat die Prognose für 2026 bestätigt (vgl. ES 18/26). Der Umsatz verlor auf 14,3 (19,3) Mio. €, im Vorjahreszeitraum war jedoch noch das Joint Venture in Indien enthalten. Der Ebit-Verlust wurde auf –1,1 (–0,7) Mio. € ausgeweitet, während unterm Strich das Minus mit –1,3 Mio. € auf Vorjahresniveau verharrte.

ADLER Group sieht weiter rot; (C):

Fortschritte bei Portfolioveräußerungen sowie Verkäufe von Projektentwicklungen haben dem kriselnden Immoblienkonzern im Auftaktquartal einen Netto-Verlustrückgang beschert. Die Mieteinnahmen fielen im Zuge dessen jedoch auf 45,6 (57,0) Mio. € gen Süden. Das FFO I rutschte auf –17,7 (–16,4) Mio. € ab, unterm Strich stand immer noch ein Minus von –72,1 (–170,0) Mio. € in der Bilanz. Im laufenden Jahr sollen die Mieteinnahmen auf 124,0 bis 129,0 (197,5) Mio. € nachgeben.

Brain Biotech meldet Halbjahreszahlen; (B–):

Im 1. Halbjahr per Ende März sank der Umsatz des Biotechunternehmens auf 23,4 (25,2) Mio. €. Dank einer besseren Entwicklung im Bereich BRAINBioIncubator konnte der bereinigte Ebitda-Verlust immerhin auf –0,1 (–1,1) Mio. € eingedämmt werden. Unterm Strich verharrte der Konzern mit –6,4 (–7,2) Mio. € weiterhin in der roten Zone.