Auch wenn sich de Berichtssaison inzwischen ihren Höhepunkt erreicht hat, haben noch einige Unternehmen ihre Bücher geöffnet. Der ES hat einige Meldungen der Unternehmen der Mid- und Small-Caps im Ticker-Format zusammengefasst.
CTS Eventim knackt neue Umsatzmarke; (A–):
Die Erlöse des Eventveranstalters und Ticketvermarkters übertrafen in 2025 mit 3,08 (2,81) Mrd. € erstmals die 3 Mrd.-€-Marke. Das bereinigte Ebitda kletterte auf 584,0 (542,2) Mio. €. Währungseffekte sorgten für einen Rückgang des auf die Aktionäre entfallenden Gewinns auf 277,3 (318,9) Mio. €. Für das laufende Jahr plant CTS Eventim vorsichtig: Umsatz und Ebitda sollen „auf beziehungsweise leicht über dem Niveau des Vorjahres“ liegen. Die Aktionäre müssen sich auf eine reduzierte Dividende auf 1,44 (1,66) € je Aktie einstellen (HV: 27. Mai).
Grammer schafft Turnaround; (B+):
Zwar musste der Autozulieferer in 2025 einen Umsatzrückgang auf 1,82 (1,92) Mrd. € verbuchen, die eingeleiteten Effizienzmaßnahmen sorgten indes für einen Anstieg des operativen Ebit auf 75,1 (41,6) Mio. €. Nach Steuern schaffte Grammer mit 23,5 (–92,8) Mio. € den Turnaround. Für 2026 erwartet der Vorstand Erlöse von 1,9 Mrd. € sowie ein operatives Ebit von 80,0 Mio. €.
Fortec Elektronik kürzt Ausblick; (B):
Im 1. Halbjahr 2025/26 (per Ende Dezember) hat der Systemzulieferer von Elektronikprodukten akquisitionsbedingt mit 37,6 (35,6) Mio. € mehr umgesetzt. Das Ebit sprang auf 438 (172) Mio. €. Unterm Strich sank der Gewinn jedoch auf 206 (218) Mio. €. Auf Jahressicht wird das Management vorsichtiger und rechnet nun mit Erlösen zwischen 76 und 80 (zuvor: 80–85/Vj.: 79,7) Mio. €. Das Ebit dürfte leicht negativ ausfallen (bisher: 0,9–2,1/Vj.: 1,9) Mio. €. Zuletzt hat eine Tochter des Unternehmens einen Auftrag im Marinebereich mit einem Volumen von 1
Mio. € eingesammelt.
PNE erwartet Wachstum; (B+):
Mit einer Rekordgesamtleistung von 376,4 (342,6) Mio. € schloss der Windparkentwickler das Jahr 2025 ab. Der Umsatz stieg auf 230,2 (210,4) Mio. €, wohingegen Wertberichtigungen und ein geringeres Windaufkommen das Ebitda auf 55,3 (69,0) Mio. € drückten. Unterm Strich wurde der Verlust auf –47,4 (–3,8) Mio. € ausgeweitet. Die Aktionäre sollen für das vergangene Jahr eine konstante Dividende von 0,04 € je Aktie erhalten (HV: 19. Mai). Für 2026 rechnet der Vorstand mit einem Ebitda-Anstieg auf 90 bis 120 Mio. €.
KSB schüttet konstant aus; (B+):
Den vorläufigen Umsatz von 3,03 (2,97) Mrd. € hat der Pumpenhersteller nochmals bestätigt (vgl. ES 7/26). Das Ebit fuhr in 2025 auf 252,1 (244,2) Mio. € vor und nach Steuern stand mit 166,4 (146,8) Mio. € mehr in den Büchern. Die Aktionäre können sich auf eine konstante Dividende von 26,50 € je St.- und 26,76 € je Vz.-Aktie freuen (HV: 7. Mai). Für 2026 plant das Management mit Erlösen von 2,9 bis 3,2 Mrd. € sowie einem Ebit in der Bandbreite von 220 bis 265 Mio. €.
ElringKlinger hält Dividende stabil; (A–):
Die vorläufigen Ergebnisse für 2025 hat der Autozulieferer bestätigt (vgl. ES 9/26). Der HV am 12. Mai wird eine konstante Dividende von 0,15 € je Aktie vorgeschlagen. Für 2026 stellt der Vorstand eine bereinigte Ebit-Marge zwischen 6 und 7 (5,4) % in Aussicht.
Energiekontor schneidet besser ab; (B):
Im vergangenen Jahr setzte der Wind- und Solarparkbetreiber mit 167,9 (126,5) Mio. € mehr um. Das Ebit fuhr auf 65,4 (49,8) Mio. € vor und unterm Strich schwoll der Gewinn auf 41,0 (22,6) Mio. € an. Aufgrund der starken Entwicklung soll den Aktionären eine Dividende von 1,00 (0,50) € je Aktie vorgeschlagen werden (HV: 27. Mai). Für 2026 wird ein Vorsteuerergebnis von 40 bis 60 (40,5) Mio. € prognostiziert, welches bis 2028 auf 120 Mio. € zulegen soll.
MBB verdient mehr; (B+):
Dank einer starken Entwicklung der Beteiligungen stieg der Umsatz in 2025 auf 1,17 (1,07) Mrd. €. Das bereinigte Ebitda landete bei 216,9 (149,1) Mio. € und nach nicht beherrschenden Anteilen stand ein Gewinn in Höhe von 50,4 (40,7) Mio. € in den Büchern. Den Aktionären soll eine Dividende von 1,21 € je Aktie (Vj.: 1,11 € Basis- und 2,22 € Sonderdividende) vorgeschlagen werden (HV: 3. Juni). Für 2026 stellt das Management Erlöse von 1,1 bis 1,2 Mrd. € und eine bereinigte Ebitda-Marge von 15 bis 18 (18,6) % in Aussicht.
q.beyond will bis 2028 wachsen; (B):
In 2025 erlöste der IT-Dienstleister 182,6 (192,6) Mio. €. Das Ebitda verbesserte sich leicht auf 12,3 (10,5) Mio. €. Unterm Strich schaffte das Unternehmen mit 1,6 (–4,0) Mio. € den Turnaround. Für 2026 werden Erlöse von 182 bis 190 Mio. € sowie ein Ebitda in der Spanne von 10,0 bis 16,0 Mio. € erwartet. Bis 2028 soll der Umsatz auf 250 Mio. € zulegen.