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Offshore stützt Ørsted

Kopenhagen – Vor allem der Anstieg der Offshore-Stromerzeugung um fast 30 %, der auf das Hochfahren zweier Projekte und überdurchschnittliche Windgeschwindigkeiten zurückzuführen war, hat dem dänischen Windanlagenbauer im 1. Quartal Rückenwind beschert. Auch der juristische Erfolg gegen die Trump-Regierung sorgte für einen positiven Effekt. Das Unternehmen war in den USA mit erheblichen regulatorischen Herausforderungen konfrontiert, die auf den Widerstand von Präsident Trump gegen die Windenergie zurückgingen. Nachdem es mit den vor Weihnachten verhängten und später gerichtlich angefochtenen Baustopps zu kämpfen hatte, teilte Ørsted mit, dass man den ersten Strom aus seinem Projekt Revolution Wind in Neuengland erhalte und die ersten Windturbinen bei Sunrise Wind vor den Toren New Yorks installiert habe. 

Insgesamt erzielten die Dänen in den ersten 3 Monaten einen um 33 % auf 27,62 Mrd. DKK angehobenen Umsatz. Das Ebitda verbesserte sich um 8 % auf 9,55 Mrd. DKK. Trotz des Ergebnisanstiegs fiel der Nettogewinn von zuvor 4,44 auf 2,18 Mrd. DKK zurück. Dies lag vor allem an Wertminderungen von 1,4 Mrd. DKK aufgrund eines Anstiegs der langfristigen US-Zinsen.

Ørsted hat noch einen weiten Weg zu alten Höhen vor sich. Hier bleibt man vorerst weiter am Seitenrand; (B).