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Vestas startet mit Rückenwind ins Jahr

Kopenhagen – Dank eines starken Neugeschäfts erzielte der Windanlagenbauer in den ersten 3 Monaten u.a. einen Auftragsbestand auf Rekordniveau. Der Umsatz stieg konzernweit  um gut 14 % auf knapp 4 Mrd. €. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sprang von 14 Mio. auf 127 Mio. € an. Unter dem Strich erzielte Vestas mit einem Gewinn von 70 (5) Mio. € ebenfalls deutlich mehr. Die Auftragslage zeigt sich weiter robust. So stieg das Neugeschäft für Windturbinen um 44 % auf 4,5 Gigawatt, der Auftragsbestand liegt bei 36,3 Mrd. €. Inklusive des Servicegeschäfts zog der Bestand auf rund 76 Mrd. € an, ein Zuwachs von gut 6,3 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr.

Nach schwierigen Jahren blickt das Management wieder etwas optimistischer auf den weiteren Verlauf. Zudem könnte der Iran-Krieg eine steigende Nachfrage nach Windenergie bringen, da Regierungen der Energiesicherheit und heimischen Energiequellen verstärkte Priorität einräumen. Das hofft zumindest Konzernchef Henrik Andersen: „Die aktuelle geopolitische Unsicherheit und die Energiekrise unterstreichen die Notwendigkeit einer bezahlbaren, sicheren und nachhaltigen Energieversorgung“.

Vestas hat sich aus dem Kurskeller herausgearbeitet. Spekulativ orientierte Investoren wagen hier angesichts der Lage am Energiemarkt noch einen genaueren Blick; (A–).