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Onlineverkäufe treiben Hawesko an

Der Onlineboom im Handel hat sich beim Weinhändler Hawesko zum Start 2021 ungebremst fortgesetzt. Insgesamt sprang der Umsatz im 1. Quartal wie bereits bekannt um 28 % auf 159 Mio. €. Dabei legte das Segment E-Commerce allein um gut zwei Drittel zu. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) vervierfachte sich auf rund 16 Mio. €. Das Unternehmen weist allerdings darauf hin, dass der Vergleichszeitraum des Vorjahres noch kaum durch die Folgen der Corona-Pandemie beeinträchtigt war. 
Eine Prognose für 2021 will der Hamburger Weinhändler weiterhin nicht geben. "Der Verlauf des weiteren Geschäftsjahrs ist sehr von der Dauer und Ausgestaltung der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie abhängig, aber auch von der Reaktion der Verbraucherinnen und Verbraucher nach deren Lockerung." Hawesko sieht sich als europaweit führender Fachhändler und ist mit der Marke Hawesko im Onlineverkauf, mit mehr als 300 Läden der Kette Jacques' aber auch im stationären Handel unterwegs. 
Hawesko-Vorstandschef Thorsten Hermelink hatte unlängst bei der Vorlage der Zahlen für 2020 berichtet, der E-Commerce-Anteil im Weinhandel sei "strukturell im letzten Jahr sprunghaft auf ein höheres Niveau gestiegen". Er erwartet, dass sich dieser Trend auch nach Ende der Pandemie fortsetzt. "Zugleich hören wir von Winzern, dass die Ab-Hof-Verkäufe stark zurückgegangen sind", hatte Hermelink zudem gesagt.

Hawesko lässt man sich weiterhin schmecken; (B+). 

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