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Palfinger trennt sich von Russland-Geschäft

Wien – Der österreichische Kranhersteller leitet die rechtliche Trennung von seinem Russland-Geschäft ein und nimmt dafür hohe Belastungen in Kauf. Die russischen Einheiten werden künftig nicht mehr in den Konzernabschluss einbezogen. Infolgedessen werde im abgelaufenen 3. Quartal eine Wertberichtigung auf Vermögenswerte in Russland von rund 135 Mio. € vorgenommen.

Zudem werde das Konzernergebnis in den kommenden Quartalen durch Währungsumrechnungseffekte mit weiteren rund 45 Mio. € belastet. Für die ersten drei Quartale 2026 erwartet der Vorstand nun ein operatives Ergebnis (Ebit) von rund 120 Mio. €, nach 130,7 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine haben sich zahlreiche westliche Firmen aus Russland zurückgezogen oder ihr Geschäft dort rechtlich abgetrennt.

Palfinger bekommt die aktuelle Marktlage zu spüren. Hier braucht es vor allem Geduld; (B).