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Procter & Gamble bleibt hinter Erwartungen

New York – Im 2. Quartal 2025/26 (per Ende Dezember) war P&G aufgrund einer mauen Nachfrage kaum gewachsen. Einem leichten organischen Plus in den Bereichen Kosmetik sowie Health Care stand eine schwache Nachfrage nach Produkten aus dem Bereich Babypflege, Damenhygiene und Haushaltswaren gegenüber. In den 3 Monaten stiegen die Erlöse um 1 % auf 22,2 Mrd. $. Bereinigt um Wechselkurs- und Portfolioeffekte stagnierte das Wachstum sogar. Unter dem Strich verdiente der Konsumgüterkonzern mit 4,3 Mrd. $ 7 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 

Der US-Konsumgüterriese will die enttäuschende Erlösentwicklung allerdings schnell hinter sich lassen. Der Umsatz soll sich in den kommenden sechs Monaten erholen, gab Finanzchef Andre Schulten bekannt. Das vergangene Quartal hat schwierige Vergleichswerte gehabt, da die Konsumenten in den USA im Vorjahreszeitraum aufgrund eines Hafenstreiks Vorräte an lebensnotwendigen Gütern und Waschmittel angelegt hätten. Zudem hat der Teil-Shutdown der US-Regierung und die vorübergehende Aussetzung der Lebensmittelhilfe belastet. 

P&G versucht sich derzeit wieder an einem ersten vorsichtigen Ausbruch. Bis zu alten Höhen ist es zwar noch ein weiter Weg, wer jedoch einen spekulativen Turnaround-Kandidaten sucht, setzt sich den Konsumgütergiganten zumindest schon mal auf die Watchlist; (B+).