New York – Procter & Gamble zeigt sich für das Geschäftsjahr 2026/27 vorsichtig. Steigende Kosten und ein anhaltend schwieriges Konsumumfeld belasten den Konzern. Das Unternehmen rechnet für das Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von 1 bis 3 %.
Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte stagnieren oder bis 3 % höher bei 6,89 bis 7,11 $ liegen. In der Mitte der Spanne würde dies 7,00 $ entsprechen.
Zudem bestätigte der Konzern seine Prognose, wonach höhere Kosten für Rohstoffe, Energie und Transport das Ergebnis nach Steuern im laufenden Jahr mit 1 Mrd. $ belasten dürften. Zwar hat der Konzern im vergangenen Jahr Sparmaßnahmen ergriffen, jedoch verschärfte der Nahostkonflikt mit steigenden Ölpreisen den Kostendruck.
Im vergangenen Geschäftsjahr (bis Ende Juni) stiegen die Erlöse um 3 % auf 87 Mrd. $. Aus eigener Kraft, also bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte, lag das Wachstum bei 1 %. Dabei profitierte der Konzern von Preiserhöhungen. Unter dem Strich verbuchte Procter & Gamble für das abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn in etwa auf Vorjahresniveau von rund 16,05 (15,97) Mrd. $.
P&G lässt man trotz Korrektur erst einmal im Depot verankert; (B+).