Paris – Der weltweit rasante Ausbau von KI-Kapazitäten sorgt beim französischen Technologiekonzern weiter für klingende Kassen. Die Nachfrage nach Technik zur effizienten Energienutzung, Kühlung und anderer kritischer Ausrüstung wie Serverracks und elektrische Werkzeuge bleibt hoch. Das hilft, trägere Geschäfte im Bereich der Industrieautomatisierung abzufedern.
Insgesamt steigerte Schneider den Umsatz im 1. Quartal um fast 5 % auf 9,8 Mrd. €. Aus eigener Kraft – also bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen – übertraf das Wachstum mit gut 11 % die Markterwartungen.
Die Jahresziele bestätigten Konzernchef Olivier Blum. Demnach soll der Umsatz 2026 aus eigener Kraft um 7 bis 10 % wachsen (Vorjahr: 40,15 Mrd. €). Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Ebita) soll auf dieser Basis zwischen 10 und 15 % zulegen (2025: 7,52 Mrd. €).
Bei Schneider Electric wurden bereits erste Gewinne abgesichert. Den Restbestand lässt man in aller Ruhe weiterlaufen; (B+).