Amsterdam – Bei dem weltgrößten Musiklabel geht es derzeit rund. Nicht nur liegt derzeit eine Milliardenschwere Übernahmeofferte durch den US-Investor Bill Ackman vor (vgl. ES 16/26), nun will sich der Konzern auch von einer langjährigen Beteiligung trennen. Erst Ende März hatte die UMG Pläne zum Rückkauf eigener Aktien im Gesamtwert von 500 Mio. € verkündet. Nun will der Muskigigant das Programm auf bis zu 1 Mrd. € verdoppeln. Darüber hinaus gab das Management bekannt, die Hälfte der bislang an Spotify gehaltenen Anteile zu „monetarisieren“. An den Erlösen wolle man auch die Künstler beteiligen, hieß es in der Mitteilung.
In den ersten 3 Monaten blieb der Umsatz mit 2,90 Mrd. € auf Vorjahresniveau. Rechnet man den Effekt der am 20. Februar abgeschlossenen Downtown-Übernahme heraus, hätte das bereinigte Umsatzplus bei 4,9 % gelegen. Das Ebitda ging indes auf 571 (603) Mio. € zurück. Weitere Ergebnisse präsentiert UMG zum Quartal nicht.
Bei UMG spekuliert man angesichts der Kursturbulenzen der vergangenen Jahre auf ein erfolgreiches Übernahmeangebot; (B).