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Rheinmetall mit den nächsten Aufträgen

Wie bereits in der ES-Ausgabe 28 kolportiert, wird Rheinmetall nach dem verpassten Fregatten-Auftrag alles daran setzen, diesen Effekt durch weitere Auftragsabschlüsse abzufedern. So konnte der DAX-Konzern unter anderem zuletzt einen Großauftrag aus Großbritannien melden. Rheinmetall ist Teil eines Konsortiums zur Digitalisierung der Gefechtsausbildung der britischen Armee. Der Anteil des deutschen Unternehmens soll ein Volumen von rund 1 Mrd. € haben und die operative Umsetzung soll bereits in diesem Sommer starten. Der Dienstleistungsvertrag hat eine Gesamtlaufzeit von 15 Jahren.

Außerdem hat Rheinmetall mit dem Rüstungsunternehmen MBDA den Auftrag des Bundes für die Entwicklung eines Hochenergie-Laserwaffensystems erhalten, das von der Marine eingesetzt werden soll. Dazu wird ein entsprechendes Gemeinschaftsunternehmen mit MBDA gegründet. Der Vertrag hat ein Volumen im mittleren dreistelligen Mio.-€-Bereich und das Laserabwehrsystem soll ab 2029 einsatzfähig sein.  

Rheinmetall sammelt weiterhin kräftig Aufträge ein. Dies sollte über kurz oder lang auch der Aktie wieder mehr Schwung geben; (B+).