Rheinmetall hat von der Bundeswehr einen Auftrag mit einem Auftragswert von mehr als 500 Mio. € für die Lieferung von mobilen Rettungsstationen erhalten. Wie der Rüstungskonzern mitteilte, soll die Bundeswehr in Erweiterung einer früheren Bestellung zusätzlich insgesamt 149 geschützte und ungeschützte Systeme im Wert von mehr als 500 Mio. € brutto erhalten. Der Auftrag sei im Juli gebucht worden und erhöhe die Stückzahl der Rettungsstationen auf insgesamt 165 Systeme im Gesamtwert von mehr als 600 Mio. € brutto. Der Abruf erfolge aus einem Ende 2024 erteilten Rahmenvertrag. Die Produktion der Rettungsstationen soll im 1. Quartal 2027 beginnen, so der DAX-Konzern.
Die Rettungsstationen sind Teil des Gesamtsystems Modulare Sanitätseinrichtungen (MSE). Innerhalb des Sanitätsdienstes der Bundeswehr dienen die hochmobilen Rettungsstationen dazu, die erste notfallmedizinische Versorgung der Truppe sicherzustellen.