Zürich – Dank eines boomenden Schmuckgeschäfts hat der Luxusgüterkonzern in den 3 Monaten bis Ende Juni deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Der Konzernumsatz in Lokalwährungen kletterte trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds von April bis Juni um 20 % auf 6,3 Mrd. €. Das Schmuckgeschäft mit den Juwelieren Cartier und Van Cleef & Arpels setzte allein 24 % mehr um. Damit verbuchte die Sparte das siebte aufeinanderfolgende Quartal mit einem zweistelligen Wachstum.
Das Uhrengeschäft entwickelte sich verhaltener. Der Spartenumsatz stieg dennoch um 8 %. Auf regionaler Ebene ragte Japan heraus, dort zog der Umsatz über alle Geschäftsbereiche hinweg um 36 % an. In der Region Amerika beschleunigte sich das Wachstum im Vergleich zum Vorquartal auf 27 %.
Richemont hat eine wahre Aufhol-Rally hingelegt. Wer hier bereits Stücke hält, belässt diese im Depot-Schmuckkästchen; (B+).