Zürich – Es sind ehrgeizige Pläne, die sich der Schweizer Pharmakonzern auf die Fahne geschrieben hat. Bis 2030 will das Unternehmen insgesamt 20 neue, besonders wirkungsvolle Medikamente hervorbringen und zugleich bei der Produktivität seiner Forschung weltweit zur Spitzengruppe gehören.
Um diese Ziele zu erreichen, hat Roche seine Forschung und Entwicklung in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Das Unternehmen spricht von einer deutlich strengeren Auswahl und Priorisierung seiner Projekte. Nach eigenen Angaben lag die Erfolgsquote für Projekte, die in die entscheidende Phase III der klinischen Entwicklung kamen, 2025 bei 65 % und 2026 bislang bei mehr als 80 %. Gleichzeitig wurden Entwicklungszeiten verkürzt und Kosten gespart. Rund 2 Mrd. CHF sollen bis Ende 2026 innerhalb des Forschungsbudgets neu verteilt werden.
Roche lässt man zunächst im Depot weiterforschen; (B+).