Der Ergebnisrückgang ist bei RWE im vergangenen Geschäftsjahr weniger stark ausgefallen als befürchtet. Überraschend gut lief der Handel mit Energie, auch die unerwartet guten Geschäfte mit der Stromerzeugung durch Wind auf See schoben den DAX-Konzern an. Das Energieunternehmen profitierte unter anderem von der Inbetriebnahme neuer Wind- und Solarparks sowie Batteriespeicher. Für die kommenden Jahre stellt RWE seinen Aktionären mehr Dividende in Aussicht und steckt sich selbst höhere Ziele. Dabei setzen die Essener inzwischen auch stärker auf das Geschäft in den USA.
Für 2025 wurde bei Außenumsätzen von 17,6 (24,2) Mrd. € ein bereinigter Ebitda-Rückgang auf 5,09 (5,68) Mrd. € ausgewiesen. Das bereinigte Nettoergebnis sank von 2,32 auf 1,80 Mrd. €. Damit hat RWE seine Jahresprognose klar erfüllt. Der HV am 30. April wird außerdem eine Dividendenerhöhung auf 1,20 (1,10) € je Aktie vorgeschlagen. Zudem kündigte Vorstandschef Markus Krebber an, dass die Ausschüttung jährlich um 10 % steigen soll. „ Mit unserem Investitionsprogramm von 35 Mrd. € netto bis 2031 schaffen wir neue Erzeugungskapazitäten, um den steigenden Strombedarf in Europa und den USA noch besser zu bedienen.“ Für 2026 plant das Management mit einem bereinigten Ebitda in einer Bandbreite von 5,2 bis 5,8 Mrd. €. Das bereinigte Nettoergebnis wird zwischen 1,55 und 2,05 Mrd. € anvisiert.