Zürich – Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 steigerte der Schweizer Generikahersteller den Umsatz währungsbereinigt um 5 % auf 11,1 Mrd. $. Die bereinigte Ebitda-Marge verbesserte sich auf 21,7 % von 20,1 % im Vorjahr. Getragen wurde das Wachstum vor allem vom Geschäft mit Biosimilars, also Nachahmeprodukten von Biopharmazeutika, das um 13 % zulegte. „Unsere starken Finanzergebnisse für 2025 zeigen die hervorragenden Fortschritte, die wir machen“, so Konzernchef Richard Saynor.
Sandoz profitierte 2025 von der Einführung mehrerer neuer Biosimilars, darunter Nachahmeprodukte für Medikamente gegen Schuppenflechte und Osteoporose. Belastet wurde das Geschäft mit klassischen Nachahmermedikamenten (Generika) jedoch von Handelsverzerrungen bei Penicillin. US-Zölle hätten dazu geführt, dass chinesische Anbieter die Weltmarktpreise für wichtige Penicillin-Wirkstoffe senkten, erläuterte das Unternehmen. Diese Entwicklung dürfte das Ergebnis auch im 1. Halbjahr 2026 belasten. Den Aktionären stellte Sandoz dennoch eine auf 0,80 von 0,60 CHF erhöhte Dividende in Aussicht.
Konkret rechnet das Unternehmen für 2026 mit einem beschleunigten Wachstum und einer höheren Profitabilität. Der Umsatz soll währungsbereinigt im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. Die bereinigte operative Rendite (Ebitda-Marge) soll zudem um rund 100 Basispunkte steigen.
Sandoz kennt seit Monaten nur eine Richtung: aufwärts! Die Schweizer wandert auch angesichts der guten Aussichten auf die Kaufliste; (A–).