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Schlechtes Wetter lastet auf Husqvarna

Stockholm – Angesichts der aktuellen Hitze-Welle ist es schon bald skuril: Dem schwedischen Gartengerätehersteller hat im 2. Quartal die unsichere Wetterlage und Starkregen das Wachstum verhagelt. Der Umsatz ging in den 3 Monaten bis Ende Juni um 6 % auf 14,38 Mrd. SEK zurück. Besonders hart traf es die Gardena-Sparte mit einem organischen Rückgang von 11 %. Nordamerika setzte ihre Erholung unterdessen fort und wuchs über die meisten Produktkategorien hinweg solide — konnte die europäische Schwäche aber nicht vollständig ausgleichen. Nach Steuern ging der Gewinn unterdessen konzernweit um 35 % auf 1,03 Mrd. SEK zurück. 

Das Unternehmen zieht die Kostenschraube weiter an. Die lfd. Sparinitiative erreichte bereits eine jährliche Einsparungsrate von rund 630 Mio. SEK — CEO Glen Instone hebt das Gesamtziel nun auf 3 Mrd. SEK bis Ende 2028 an. Bislang reichen die Einsparungen aber nicht aus, um den externen Gegenwind vollständig zu kompensieren. Konkret schließt Husqvarna mehrere Lager der Construction-Sparte in Europa und hat die Zahl der Transportlieferanten um zwei Drittel reduziert.  

Husqvarna hängt nach wie vor tief im Kurskeller fest. Bisher sind auch keine Erholungstendenzen absehbar. Hier bleibt man weiterhin auf Abstand; (B–).