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Shell wird zuversichtlicher

London – Ein boomendes Handelsgeschäft mit Flüssiggas dürfte dem britischen Energiekonzern im 2. Quartal Rückenwind gegeben haben. Der britische Ölkonzern rechnet in der Sparte mit einem „deutlich“ besseren Ergebnis als im Q1. Zudem hob der Vorstand seine Prognose für die Förderung leicht an. Es werden nun zwischen 610.000 und 650.000 Fass Öläquivalent pro Tag (boed) in Aussicht gestellt, nach zuvor 580.000 bis 640.000 boed. Trotz der Anhebung wird die Fördermenge jedoch deutlich unter dem Niveau des Auftaktquartals von 909.000 boed liegen. Grund ist der Produktionsausfall in der Gasverflüssigungsanlage Pearl in Katar. Das finale Zahlenwerk zum 2. Quartal ist für den 30. Juli angekündigt. 

Zudem veräußert Shell sein südafrikanisches Kraftstoffgeschäft an den Mineralölhändler Adnoc Distribution. Der Preis beläuft sich auf 1 Mrd. $ inklusive Schulden. Wie die Tochtergesellschaft von Adnoc mitteilte, übernimmt sie 580 Tankstellen sowie das Kraft- und Schmierstoffgeschäft von Shell. Der Abschluss der Transaktion wird 2027 erwartet. 

Zuletzt setzte der Kurs von Shell zur Erholung an – jetzt noch Stücke einsammeln; (A–).