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Siemens Gamesa Lieferketten belasten

Madrid – Der Windanlagenbauer rechnet auch im neuen Geschäftsjahr mit Problemen in der Lieferkette sowie der Logistik. Wegen des schwierigen Umfelds geht der Konzern nunmehr im Geschäftsjahr 2021/22 (per Ende September) von einem Umsatzrückgang aus. Dieser dürfte sich zwischen 2–7 % bewegen. Konzernchef Andreas Nauen geht davon aus, dass im neuen Geschäftsjahr der Höhepunkt zumindest der hohen Rohstoff- und Frachtkosten erreicht werden dürfte. Der Zeitpunkt einer Normalisierung sei jedoch unsicher. Durch die Störungen in der Lieferkette bestehe zudem weiter die Gefahr, dass es auch bei den Auslieferungen zu Verzögerungen kommen könne.

Dabei kann sich der Auftragsbestand durchaus sehen lassen. Alleine dieser legte im jüngst abgeschlossenen Geschäftsjahr 2020/21 um 8 % auf 35,5 Mrd. € zu. Die Umsatzerlöse wuchsen ebenfalls um 7,5 % auf 10,2 Mrd. € an. Netto fiel zwar auch weiterhin ein Fehlbetrag an. Dieser konnte jedoch auf –627 (–918) Mio. € leicht verringert werden.

Bei Siemens Gamesa bleibt man nach wie vor nur auf dem Beobachtungsposten; (B). 

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