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Starker Franken bremst Sonova

Zürich – Dank einer starken Nachfrage nach neuen Modellen konnte der Schweizer Hörgerätehersteller im jüngst abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 operativ zulegen. Aufgrund des starken Franken fiel der Umsatz leicht um 0,2 % auf 3,61 Mrd. CHF zurück, in Lokalwährungen legte dieser jedoch um 5,9 % zu. Treiber war vor allem das Großhandelsgeschäft mit neuen, KI-gestützten Hörgeräten. Der um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinn (Ebita) kletterte währungsbereinigt um 17,3 % auf 811,2 Mio. CHF. Nach Steuern fiel der Gewinn indes auf 439,4 (547,0) Mio. CHF zurück. An der operativen Stärke sollen die Aktionäre dennoch beteiligt werden: Der Verwaltungsrat schlägt eine Rekorddividende von 4,70 (4,40) CHF je Aktie vor.

Für das neue Geschäftsjahr 2026/27 (per Ende März) zeigte sich Sonova optimistisch und stellte ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5 bis 8 % in Aussicht.

Die Sonova-Aktie zeigt sich aktuell allerdings wenig reizvoll. Abwarten; (B).