New York – Der Rechtsstreit zwischen dem US-Unternehmen und seinem Konkurrenten Verizon Wireless eskaliert in einer weiteren gerichtlichen Auseinandersetzung. T-Mobile wirft Verizon demnach nun Irreführung der Kunden darüber vor, wie viel sie bei einem Wechsel des Mobilfunkanbieters einsparen würden. Verizons „Better Deal“-Kampagne, die suggeriert, dass Kunden durch einen Wechsel von T-Mobile oder AT&T Hunderte von Dollar im Jahr sparen könnten, stelle die Preise der Dienste von T-Mobile irreführender Weise überhöht dar, heißt es in der Klage, die beim U.S. District Court in New York eingereicht wurde. T-Mobile beantragte u.a. eine einstweilige oder dauerhafte Verfügung, die Verizon daran hindern soll, Werbebehauptungen zu verbreiten, die falsch oder irreführend sind. Zudem werden Schadensersatz sowie die Auszahlung von Gewinnen oder Profiten gefordert, die infolge der Kampagne erzielt wurden.
Im Februar hatte Verizon T-Mobile vor einem ähnlichen Hintergrund verklagt. Damals wurde T-Mobile vorgeworfen, Kunden mehr als 1.000 $ an jährlichen Einsparungen zu versprechen, indem Schätzungen der Verizon-Preise künstlich erhöht und irreführende Vergleiche verwendet wurden.
Der Streit zwischen den beiden Telekommunikations-Giganten geht in die nächste Runde. Dabei mussten T-Mobile US-Aktionäre in den vergangenen Monaten bereits starke Nerven beweisen. Hier heißt es jetzt: Durchhalten! (B+).