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Thyssenkrupp plant Spin-off

Der kriselnde Konzern Thyssenkrupp treibt die Verselbstständigung seiner Handelstochter voran. Der Aufsichtsrat hat nun den Plänen des Vorstands zugestimmt, die Tochter tk accelis als eigenständiges Unternehmen aufzustellen. Das Segment soll im Wege einer Abspaltung an die Börse gebracht werden. Die Pläne sehen vor, einen 49-prozentigen Minderheitsanteil an die Aktionäre der Thyssenkrupp AG im Verhältnis ihrer Beteiligung zu übertragen und die Aktien an der Frankfurter Börse zu notieren. "Das Segment soll im Wege einer Abspaltung als eigenständiges Unternehmen aufgestellt werden und an die Börse geführt werden", teilten die Essener mit. Die Abspaltung soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung genehmigt werden, die voraussichtlich für den 7. August 2026 einberufen werde.

tk accelis hat der Mitteilung zufolge eine starke Position in schnell wachsenden Industrien wie Luftfahrt, Verteidigung sowie Rechenzentren. Mit 15.500 Mitarbeitern, rund 250.000 Kunden weltweit und einem Umsatz von 11,4 Mrd. € im Geschäftsjahr 2024/25 verfüge das Unternehmen über eine starke operative Basis für den Schritt an den Kapitalmarkt.

Thyssenkrupp treibt den Konzernumbau weiter voran. Ob er sich auszahlt ist eine andere Frage; (B–).