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TotalEnergies zieht sich aus US-Offshore zurück

Paris – Eigentlich wollte der französische Energiekonzern mehrere große Windparks vor der Küste der USA bauen. Nach einem „Deal“ mit dem Trump-Regime fließt das Geld jetzt stattdessen unter anderem in ein Flüssiggasprojekt.

Die US-Regierung überweist TotalEnergies knapp 1 Mrd. $ zurück, die der Konzern für die Pacht von Meeresflächen vor den Küsten der Bundesstaaten New York, New Jersey und North Carolina bezahlt hatte. Dort sollten Windparks mit einer Gesamtkapazität von 4 Gigawatt entstehen. TotalEnergies bekommt das Geld allerdings unter der Bedingung, dass es für fossile Energieprojekte in den USA verwendet wird. Unternehmensangaben zufolge gehört dazu u.a. ein Flüssiggasvorhaben in Texas. 

US-Präsident Donald Trump lehnt Offshore-Windkraftprojekte seit Langem ab. Seine Regierung ist in rechtliche Auseinandersetzungen mit europäischen Energieunternehmen verwickelt. Dazu gehören die dänische Ørsted und Musterdepot-Wert Equinor. Diese haben versucht, die Anordnung der Regierung zum Baustopp für alle US-Offshore-Windprojekte aufheben zu lassen.

TotalEnergies hat in den vergangenen Monaten eine beachtliche Aufholjagd vollzogen. Die Aktie fördert weiter im Depot; (B+).