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Travelers steckt Sturmschäden weg

New York – Der US-Schadenversicherer hat trotz stagnierender Einnahmen und höherer Katastrophenschäden seinen Gewinn im Sommer leicht gesteigert. Weil das Unternehmen im 3. Quartal mehr Rückstellungen für frühere Schäden auflöste, stieg der Überschuss im Jahresvergleich um 2 % auf 1,9 Mrd. $. 
Die Prämieneinnahmen blieben mit knapp 11,5 Mrd. $ indes auf dem Niveau des Vorjahres. Allerdings kamen vor allem starke Wind- und Hagelstürme Travelers teurer zu stehen: Die gesamten Katastrophenschäden wuchsen um ein Drittel auf 538 Mio. $. Zudem löste der Versicherer über 200 Mio. $ mehr Rückstellungen auf als im Vorjahreszeitraum. Dies machte die Mehrbelastung mehr als wett.

Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich in diesem Zuge von 87,3 auf 86,8 %, so dass ein größerer Anteil der Prämieneinnahmen als versicherungstechnischer Gewinn übrig blieb. Ohne Naturkatastrophen und Reserve-Auflösung hätte sich die Quote leicht verschlechtert.

Mit Travelers sichert man das Depot dennoch vorerst weiter ab; (B+).