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Und weiter gehts...

DAX zieht erneut an

Der dt. Leitindex beendete den gestrigen Handel bei 14.596 Punkten und damit einem neuen Rekordhoch. Im Tagesverlauf erklomm der DAX sogar die 14.600 Punkte-Marke, setzte dann jedoch leicht zurück. Rückenwind erhielt der Leitindex von der Wall Street, wo die Leitindizes nach anfänglicher Zurückhaltung ins Plus drehten. Zunächst wurde die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed abgewartet. Trotz der anziehenden Konjunktur belässt die Fed ihren Leitzins in einer Spanne von 0 bis 0,25 % und deutete an, diesen auch bis 2023 nicht anheben zu wollen. Gleichzeitig machte die Notenbank deutlich, dass sie künftig mit deutlich höheren Inflatonsraten rechne. Die Anleger zeigten sich dennoch erfreut und der Dow Jones kletterte das erste Mal in der Geschichte über 33.000 Punkte. Der S&P 500 erreichte im Handelsverlauf ebenfalls einen neuen Höchststand bei 3.983 Zählern, beendete den Handelstag jedoch leicht darunter. Etwas verhaltender fiel das Plus indes an der Technologiebörse Nasdaq aus. Der Nasdaq 100 legte leicht auf 13.202 Punkte zu – ein Plus von 0,4 %. 

Im DAX führten die Papiere des Wolfsburger Autobauers VW deutlich. Die Notation legte zeitweise um 11 % zu. Dank der jüngsten Kursrally überholte der Autobauer den Softwarekonzern SAP als wertvollstes Unternehmen in Deutschland. VW erreichte einen Börsenwert von rund 135 Mrd. €. Vor allem die Nachricht, dass die Sparte VW Pkw bereits im Schlussquartal die Ergebnisse des Vorjahres übertreffen konnte, trotz Coronapandemie, trieb den Kurs an.

Auch für BMW ging es in der Spitze um mehr als 6 % gen Norden. Nach einem Gewinneinbruch im Pandemiejahr stellt sich der Münchner Atobauer für 2021 auf Wachstum ein. Gleichzietig will der Konzern die Umstellung auf Elektroautos beschleunigen. 

Nachdem der Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht ist, rechnet der Vorstand in der zweiten Jahreshälfte mit einer deutlichen Erholung der Nachfrage bei Öl und Gas. Im abgelaufenen Geschäftsjahr fiel ein Verlust nach Steuern in Höhe von –21,7 Mio. € an. Im Vorjahr stand hier noch ein Gewinn von 32,3 Mio. € in der Bilanz. 

 

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