Die italienische Großbank UniCredit rückt einer Mehrheit an der Commerzbank immer näher. Nachdem das Frankfurter Geldhaus seine zuletzt zurückgekauften Aktien eingezogen, erhöht sich der mögliche Zugriff der Italiener von bislang 47,59 auf bis zu 49,65 %. Darin enthalten sind 3,36 % aus Kaufoptionen, die UniCredit jederzeit in Commerzbank-Aktien umwandeln kann. An den Stimmverhältnissen auf der Hauptversammlung ändert die Einziehung der eigenen Aktien zwar nichts, da diese ohnehin nicht stimmberechtigt waren. Strategisch rückt UniCredit damit aber unmittelbar an die 50-%-Marke heran.
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