Boerse_Frankfurt-aussen__17_.jpg

Verschnaufpause

DAX weiter auf hohem Niveau

Angesichts des anstehenden Zinsentscheids der US-Notenbank Fed hielten sich Anleger zu Wochenmitte etwas bedeckter, hielten den dt. Leitindex jedoch weiterhin über 14.550 Punkten. Kurz nach dem Start des billionenschweren Konjunkturpakets berichtet die Notenbank über ihren weiteren Zinskurs. Es wird jedoch erwartet das sich dieser weiterhin auf dem Niveau von 0 bis 0,25 % bewegen wird. Von der Wall Street erhält der DAX zudem gemischte Vorgaben. Der Dow Jones verlor im gestrigen Handelsverlauf 0,4 % und der S&P 500 setzte ebenfalls leicht zurück. Die Technologiebörse Nasdaq hingegen konnte einige Punkte gutmachen und verbesserte sich auf 13.471 Zähler. 

Deutliche Kursgewinne konnte der Münchner Autobauer BMW verbuchen. Nach dem Gewinneinbruch im Pandemiejahr 2020 stellt der Konzern für 2021 erneutes Wachstum in Aussicht. Der Vorsteuergewinn dürfte, Unternehmensangaben zufolge deutlich steigen und die Ebit-Marge auf 6–8 % klettern. Gleichzeitig will BMW die Umstellung auf Elektroautos vorantreiben. 

Die Lufthansa will ihr Flugangebot nach Südafrika angesichts gefallener Neuinfektionszahlen wieder erweitern. Für die kommenden Monate rechnet die Fluggesellschaft mit einem bis zu 50 % höheren Buchungsaufkommen gegenüber dem Vorjahr. Anfang 2021 wurden die Flüge nach Südafrika aufgrund der neuen Virusmutationen drastisch reduziert. 

Im Zuge der Coronapandemie schrieb der Autozulieferer Leoni weiterhin rote Zahlen. Grund hierfür waren unter anderem Abschreibungen und Sanierungskosten. Ab 2022 sollen diese jedoch für Einsparungen in höhe von 550 Mio. € sorgen. Der Umsatz brach 2020 um 15 % ein. Für 2021 erwartet der Konzern jedoch wieder ein Umsatzplus von mehr als 10 % und ein deutlich verbesertes Ebit. 

Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Computerchips, hat Samsung vor "schwierigkeiten" gewarnt. Die Lage sei "sehr ernst", so Vizechef Koh Dong Jin auf der Hauptversammlung des Konzerns. Die zunehmende Digitalisierung in der Pandemie hat die Nachfrage nach Halbleitern unerwartet stark in die Höhe schnellen lassen.

Der Elektroautobauer Tesla investiert Medienberichten zufolge 5,8 Mrd. € in das erste europäische Werk in Grünheide. Bereits im Juli soll dort die Produktion aufgenommen werden. Pro Jahr sollen dann bis zu 500.000 E-Autos vom Band rollen. Tesla selbst äußerte sich bislang nicht zur Höhe der Investition.

Suche