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Villeroy & Boch tischt starken Ausblick auf

Das Traditionsunternehmen hat sich nach Schwierigkeiten im vergangenen Geschäftsjahr inzwischen zu einem Pandemie-Profiteur entwickelt.

 

Um 22,4 % auf 223,3 Mio. € baute der Keramikhersteller seine Erlöse von Januar bis Ende März aus, dabei entwickelten sich beide Unternehmensbereiche (Bad & Wellness/Dining & Lifestyle) erfolgreich. Villeroy & Boch profitierte vor allem von dem aktuellen Trend zur Renovierung und Neuausstattung von Häusern und Bädern. Das Ebit sprang von 4,3 auf 18,6 Mio. € an. Die Investitionen stiegen ebenfalls auf 3,7 (3,5) Mio. €. Neben neuen Produktionsanlagen wurde u.a. auch das Logistikzentrum in Merzig modernisiert. Die weiterhin vollen Orderbücher veranlassen die Gesellschaft, ihre Prognose für das Gesamtjahr zu erhöhen. So wird eine Umsatzzuwachs von 5 bis 10 (zuvor 3 bis 5) % avisiert, ebenso ein deutlich überproportionaler Anstieg des operativen Konzernergebnisses (Vj.: 49,7 Mio. €).

Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von nur 0,78 und einer Dividendenrendite von über 3 % ist Villeroy & Boch eine „1a“-Kaufposition; (A–).

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