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@vw/GettyImages

VW beziffert milliardenschweres Sparpaket

Der geplante Konzernumbau dürfte für den VW-Konzern teuer werden, so viel ist sicher. Doch wie hoch die Kosten ausfallen könnten, ließen Insider nun durchblicken. Die Kosten beziffert einem Insider zufolge der Konzern für die mögliche Schließung von vier Werken in Deutschland und den Abbau von zehntausenden Arbeitsplätzen weltweit auf insgesamt 16 Mrd. €!

Für das Auslaufen der Produktion in Emden und Zwickau seien jeweils Ausgaben von 1 Mrd. € eingeplant, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. Für die Werke in Neckarsulm und Hannover seien jeweils 2 Mrd. € vorgesehen. Dazu kämen weitere 10 Mrd. € für den Abbau von bis zu 60.000 Arbeitsplätzen weltweit.

Der Aufsichtsrat von Europas größtem Autobauer hatte sich vergangene Woche überraschend auf ein Sanierungskonzept geeinigt, mit dem der Vorstand um Oliver Blume die Rendite bis 2030 auf 9 % steigern will. Dabei sollen zehntausende Stellen wegfallen, vier deutsche Werke stehen auf dem Prüfstand. Eine Entscheidung, ob die Fertigung in den Elektrowerken in Emden und Zwickau sowie im Nutzfahrzeuge-Werk in Hannover und in der Audi-Fabrik in Neckarsulm ab 2031 auslaufen soll, wurde jedoch vertagt.

Die harten Einschnitte sind bei VW mehr als notwendig – egal wie teuer oder hart sie werden dürften. Bei dem einstigen Vorzeigeunternehmen muss sich etwas ändern; (B)!