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Wall Street mit Kehrtwende

DAX weiter auf hohem Niveau

Die schwachen Konjunkturdaten aus China haben auch die Wall Street zu Wochenstart zunächst belastet. Dennoch drehten die Leitindizes im Handelsverlauf ins Plus und erreichten zeitweise sogar erneut neue Bestmarken. Auch die Situation in Afghanistan drückte zunächst die Stimmung. Der Dow Jones markierte bei 35.631 Punkten einen neuen Höchststand und schloss letztlich leicht darunter. Der S&P 500 kletterte bis auf 4.480 Zähler und beendete den Handel einen Punkt darunter. Trotz Kehrtwende musste die Technologiebörse Nasdaq hingegen insgesamt einen Verlust von 0,2 % hinnehmen. Nachdem der dt. Leitindex zu Wochenschluss bei 16.030 Zählern einen neuen Rekord erklommen hat, startete der DAX verhalten in die neue Börsenwoche. 

Im Glyphosat-Streit setzt der Chemie- und Pharmakonzern Bayer auf den US-Supreme Court. Der Konzern habe eine Antrag auf Revision im Fall Hardema eingereicht. Bayer verspricht sich hiervon ein Ende der Streitigkeiten. Sollte das Gericht den Antrag ablehnen, will Bayer ein Programm aufsetzen, um mit weiteren Klagen umzugehen. Bayer-Chef Werner Baumann rechnet mit einer Entscheidung der Richter in den kommenden 6 Monaten. 

Der Tübinger Biotech-Konzern CureVac hat nach den enttäuschenden Studienergebnissen des ersten Coronavakzins Fortschritte bei der Entwicklung der 2. Generation verkündet. Der Impfstoff, den CureVac in Zusammenarbeit mit GlaxoSmithKline (GSK) entwickelt, habe in einer präklinischen Studie eine bessere Immunantwort und Schutzwirkung gezeigt. Im 4. Quartal plant der Konzern den Impfstoff an Menschen zu testen. 

Wegen seines Autopiloten ist der E-Autopionier Tesla erneut ins Visier der US-Behörden geraten. Nach einigen Unfällen zwischen Tesla-Autos und Rettungsfahrzeugen leitete die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA bereits eine formelle Untersuchung ein. Seit 2018 gab es bereits 11 solche Unfälle. 

BioNTech und sein Partner Pfizer haben erste Daten zur Zulassung einer Auffrischungsimpfung gegen Corona bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht. In den kommenden Wochen sollen die Daten zudem unter anderem bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA und weiteren Behörden eingereicht werden. 

 

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