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Zölle lasten weiter auf Remy Cointreau

Paris – Das vergangene Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende April) war für den Spirituosenhersteller alles andere als leicht. Vor allem die Zollbelastungen aus den USA und China lasteten auf dem Ergebnis – auch wenn sich die Geschäfte in diesen Regionen zuletzt wieder etwas erholten. Der Konzern kämpft seit einigen Jahren mit den von Ex-US-Präsident Donald Trump eingeführten Zöllen und mit chinesischen Vergeltungsabgaben auf Cognac-Importe. Der starke Euro verteuerte Cognac und andere Spirituosen zusätzlich auf den Weltmärkten. Zugleich drückten gestiegene Produktionskosten auf die Gewinnmargen. Konzernchef Franck Marilly erklärte jedoch, man habe „mehrere wichtige Schlachten gewonnen“ in einem „anhaltend komplexen makroökonomischen und geopolitischen Umfeld“

Die Umsätze gingen dennoch konzernweit auf 935,3 (984,6) Mio. € zurück. Operativ fiel das Ergebnis mit 165,4 Mio. € knapp 23,8 % geringer aus. Auch unter dem Strich musste Remy Cointrau einen Gewinnrückgang um 35,1 % auf 78,7 Mio. € verbuchen. Für das lfd. Jahr stellt das Unternehmen dennoch eine „leichte“ Verbesserung in Aussicht, rechnet aber weiterhin damit, dass US- und China-Zölle sowie der starke Euro das Ergebnis unter dem Strich belasten.

Bei Remy Cointreau wartet man zunächst am Seitenrand; (B).