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16.000 Punkte weiter im Blick

Durchwachsene Arbeitsmarktdaten bremsen

Der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember hat die bereits wieder aufgeimenden Sorgen vor rascheren Zinserhöhungen zunächst weiter befeuert. Zwar fiel der Stellenabbau schwächer aus als prognostiziert, dennoch wird nun erwartet, dass die Notenbank Fed an ihrer beschlossenen, schnelleren Rückführung der Anleihenkäufe festhalten. Die Leitindizes an der Wall Street mussten weitere Verluste hinnehmen. Während der Dow Jones mehr oder weniger auf der Stelle trat und bei 36.231 Punkten den Handel beendete, setzte der S&P 500 0,4 % zurück. Die Technologiebörse Nasdaq verlor 1,1 % auf 15.592 Zähler. Der dt. Leitindex sank zwischenzeitig wieder unter die Marke von 16.000 Punkten. Neben den US-Arbeitsmarktdaten bleibt vor allem die Infektionsdynamik der Omikron-Virusmutation beherrschendes Thema. Dennoch behielt der DAX die 16.000 Punkte-Marke weiter fest im Blick. 

Samsung Electronics hat dank der hohen Nachfrage nach Speicherchips das höchste Betriebsergebnis seit 4 Jahren erwirtschaftet. Von den guten Zahlen profitierte auch der Kurs des im DAX notierten Halbleiterherstellers Infineon.

Die Aussicht auf steigende Zinsen beflügelte die Bankentitel. In den USA waren vor allem die Papiere von Goldman Sachs, JP Morgan und der Citigroup gefragt. Hierzulande verzeichneten die Dt. Bank und die Commerzbank vorübergehend Kursgewinne.

Trotz des weltweiten Chipmangels und einem Rücksetzer im Schlussquartal verzeichnete der Autokonzern VW einen Anstieg der Verkäufe in den USA. Vor allem die SUV-Modelle waren gefragt. Auf Jahressicht lieferten die Wolfsburger insgesamt 375.030 Autos aus – ein Plus von 15 %. Vor allem im Abschlussquartal bremsten die Lieferengpässe den Konzern jedoch aus und sorgten für einen Absatzrückgang von 11 %.

Auch die Daimler-Tochter Mercedes Benz bekam die Halbleiterkrise zu spüren. Unternehmensangaben zufolge verkaufte der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr 2,05 Mio. Fahrzeuge und damit 5 % weniger als im Vorjahr. Allein im 4. Quartal brach der Absatz um fast ein Viertel ein. Die Nachfrage sei aber ungebrochen hoch.

 

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