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Abschreibung bremst HSBC

London – Die britische Großbank hat 2023 trotz eines Dämpfers zum Jahresende deutlich mehr verdient. Die Erträge der Bank, die einen Großteil ihres Geschäfts in Asien macht, legten um 30 % auf 66 Mrd. $ zu. Der Gewinn vor Steuern ist vor allem dank der höheren Zinsen um 78 % auf mehr als 30 Mrd. $ gestiegen. Nach Steuern erzielte HSBC ein Ergebnis von 24,56 (16,25) Mrd. $. Dabei fiel das Wachstum jedoch schwächer aus, als erwartet. Dies lag u.a. an einer 3 Mrd. $ schweren Abschreibung auf die Beteiligung an dem chinesischen Geldhaus Bank of Communications (BoCom). Zudem drückte der geplante Verkauf des französischen Filialgeschäfts das Ergebnis.

Die Hongkong-Positionierung macht HSBC für Anleger zur spekulativen Investition. Hier bleibt man am Seitenrand; (B).